Kulturschock Ägypten

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Hallo ihr Lieben,
wie geht es euch? Ist der Herbst schon eingetroffen und hat euch einen „goldenen Oktober“ geschenkt? Wir hoffen es und können uns dabei nur schwer vorstellen, dass der Winter in Deutschland immer näher rückt.
Wir erleben hier in Ägypten noch wunderschönstes Sommerwetter und haben die drei Wochen in diesem interessanten Land sehr genossen. Die Reise führte uns hier von Abu Simbel, was kurz hinter der sudanesischen Grenze liegt, ins schöne Aswan und weiter nach Luxor. Von hier aus reisten wir ans Rote Meer und verbrachten einige Tage in Hurghada! Anschließend fuhren wir nach Kairo, wo wir uns momentan aufhalten.

Willkommen in Ägypten

Willkommen in Ägypten

Am 8.10. brachen wir morgens im sudanesischen Wadi Halfa (siehe letzten Blogbericht) auf und fuhren mit gemischten Gefühlen zur ägyptischen Grenze. Anstelle einer langen Fahrt auf der Wadi Halfa- Aswan Fähren, wollten wir die neu eröffnete Strasse nehmen und waren hiermit wohl eine der ersten Touristen. Wir hatten nur wenige Informationen zu dieser Strasse und hatten somit etwas Bammel, dass etwas schief gehen könnte. Wir hatten aber Glück und schafften es mit der Hilfe unserer „Schleuser“ Mazar (auf sudaneischer Seite) und Kamal (auf ägyptischer Seite) irgendwie über diesen Grenzübergang. Beide arbeiten schon lange mtieinander und helfen Touristen über die Grenze vom Sudan nach Ägypten. Ganze 6 Stunden verbrachten wir an den Grenze und die Ägyptische Polizei durchsuchte das ganze Auto, wobei sie Philipps neue schicke Axt beschlagnahmten, da diese auch „als Waffe dienen könnten“. Schade, schade. Zuerst fühlten wir uns von den arabischen Polizisten ziemlich eingeschüchtert, da sie sehr autoritär und laut auftraten. Keiner verzog hier auch nur eine Miene, geschweige denn lächelte. Aber nachdem sie keine Bomben o.ä. im Auto fanden, wurden sie freundlicher und wir tranken mit einigen Beamten sogar plaudernd Tee. Unser Schleuser Kamal half uns durch den unübersichtlichen Bürokratendschungel, zahlte eine Menge Bestechungsgeld dass wir einreisen durften und brachte uns neue ägyptische Nummernschilder für Tembo.

Neuer "Look" für Tembo

Neuer „Look“ für Tembo

Wir waren ziemlich erledigt als wir uns endlich auf ägyptischem Boden befanden und fuhren schnell weiter zu unserem ersten Ziel im neuen Land: Abu Simbel. Hier wollten wir eine Nacht schlafen und uns den berühmten Abu Simbel Tempel bei Sonnenaufgang anschauen. Wir waren sehr überrascht von dem gepflegten und sehr grünen Abu Simbel, das nach dem wüstenhaften Sudan wie eine unwirkliche Oase auf uns wirkte! Bei dem Abu Simbel handelt es sich um einen riesigen Felsentempel von dem Pharao Ramses II. Neben diesem Tempel steht der kleinere Hathor Tempel, der zur Erinnerung den Ramses II.  Frau Nefertari erbaut wurde. Beide Tempel sind UNESCO Weltkulturerbe. Die Tempel waren wirklich beeindruckend und die vielen grossen Steinstatuen und alten Hyroglyphen sehr faszinierend.

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Pharaonentanz

Pharaonentanz

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Nach Besichtigung der zwei Tempel fuhren wir weiter ins 250km entfernte Aswan, wo wir drei Nächte im Nile Hotel verbrachten. Wir hatten am Abend in Abu Simbel den 36 jährigen Moustafa kennen gelernt, einen Ägypter aus Kairo, der gerade mit seinem Motorrad für eine Woche unterwegs war. Er war uns gleich sehr sympatisch, so dass wir Nummer austauschten und ihm versicherten, ihn und seine Frau und zwei kleinen Kinder in Kairo zu besuchen (was wir später auch taten!). Da es wie in Äthiopien auch in Ägypten keine Campingplätze gibt,  nahmen wir uns in Aswan ein schönes Zimmer mit Blick auf den Nil. Das Nile Hotel hatte eine grosse Dachterrasse, wo wir abends den Trubel auf den Strassen und die ganzen Lichter bewundern konnten. Wir waren anfangs total überfordert mit den ganzen Eindrücken in dieser Stadt und der Reizüberflutung. Plötzlich sahen wir Touristen, alle Ägypter sprachen etwas Deutsch, die Strassen waren voll mit Autos und Pferdekutschen und überall flimmerten Lichter und laute Musik war zu hören. Wir nahmen so viele Reize wie nie zuvor in diesem Jahr war und konnten diese kaum filtern. Dennoch waren wir von Anfang an von dieser Stadt fasziniert und verbrachten drei tolle Tage hier! Dennoch fühlten wir, dass wir langsam aber sicher Afrika verliessen und uns Europa und sogar Deutschland näherten…

Blick vom Nile Hotel in Aswan

Blick vom Nile Hotel in Aswan

Aswan

Aswan

Aswan

Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Lecker Granatäpfel

Lecker Granatäpfel

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Wir wanderten viel durch die kleinen Gassen, staunten überall das reichhaltige Angebot an Kleidung, Gewürzen und allerlei Kitsch auf den Märkten, besuchten den Philae Tempel,  unternahmen eine Segelbootfahrt auf dem Nil und gingen Shisha rauchen mit unserem „Schleuser“ Mazar, der uns unbedingt einen Abend ausführen wollte. Der völlg überteuerte Philae Tempel war sehr beeindruckend, vor allem aufgrund der zahlreichen gut erhaltenen Hyroglyphen, die in die Steinwände gemeisselt wurden.

Philae Tempel

Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Bei der Segelbootfahrt machten wir die besondere Bekanntschaft mit „Mustafa“ (jeder Zweite heisst hier Mustafa!), der unsere Capitain sein sollte und uns drei Stunden lang unterhielt! Er war ein sehr fröhlicher Mann, sang und klatschte die ganze Zeit Hochzeitslieder für uns und beteuerte mehrfach, wie sehr er doch deutsche Touristen liebe und uns ganz besonders! Um uns seine Zuneigung zu zeigen, lud er uns nach der sehr schönen Bootsfahrt noch zu einem Tee auf der Insel „Elephantine Island“ ein, wo er auch in einem kleinen Dorf wohnt. Sehr stolz zeigte er uns sein Dorf und stellte uns als seine „German friends“ im Cafê vor. Er war wirklich ein sonderbarer und einmaliger Mensch, der uns vor allem durch seine Ehrlichkeit, Fröhlichkeit und seine Sprachkenntnisse sehr beeindruckend. Obwohl er ein alter, „einfacher“ Mann war, sprach er sehr gutes Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch! Ja, die Ägypter waren uns von Anfang an sehr sympatisch, da sie sich durch eine Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit auszeichneten, die wir in dieser Form bisher nur im Sudan erlebt haben.

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Philipp mit unserem Segel Kapitän Mustafa

Philipp mit unserem Segel Kapitän Mustafa

Nach drei Tagen in Aswan brachen wir auf nach Luxor.  In dieser auch am Nil gelegene Stadt befinden sich einige der wichtigsten achäologischen Stätten Ägyptens. Bekannt sind vor allem der Luxor- und Karnak- Tempel und das Tal der Könige, in dem sich unzählige Pharaonengräber befinden.  Trotz Grabräubern und Plünderien lieferte das Tal der Könige den Ägyptologen  der Neuzeit noch zahlreiche  wertvolle Grabungsfunde, unter anderem  das weitgehend unversehrte Grab des Tutanchamun., das 1922 von Howard Carter entdeckt wurde. Heute darf nur ein kleiner Teil der Gräber besucht werden und wir durften leider keine Fotos machen. Die Gräber waren sehr beeindruckend und wir waren vor allem von den Hyroglyphen und zum Teil bunten Wandmalerien fasziniert!

In Luxor konnten wir seit Langem mal wieder campen und bleiben drei Nächte hier. Wir besichtigten den Totentempel der Königin Hatshepsut, das Tal der Könige und den Karnak Tempel. Zudem liessen wir uns mit der Pferdekutsche durch die Stadt fahren, gingen einen Abend Cocktailstrinken, rauchten Shisha und schlenderten durch die Strassen und über die Märkte.

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Tal der Könige

Tal der Könige

Tal der Könige

Tal der Könige

Alte Grabkammern in Luxor

Alte Grabkammern in Luxor

Dorf in der Nähe des Hatsheputs Tempels

Dorf in der Nähe des Hatsheputs Tempels

Luxor

Luxor

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Posieren für den Guide, Karnak Tempel

Posieren für den Guide, Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Nach zwei vollgepackten Tagen in Luxor und vielen Eindrücken von Pharaonentempeln- und Gräbern machten wir uns am 15.9. auf nach Hurghada! Wir freuten uns sehr auf fünf Tage „Strandurlaub“ am Roten Meer und hatten (eigentlich!) vor uns ein Apartment für Selbstversorger zu nehmen! Als wir nach fünf Stunden Autofahrt in Hurghada ankamen, sahen wir schnell was diese Stadt ausmacht: All Inclusive Hotels! Ein Resort neben dem anderen reihte sich auf und es gab nicht viel anderes zu sehen. So dachten wir: Um Hurghada kennen zu lernen, müssten wir eigentlich auch in ein All Inclusive Hotel einchecken! So hielten wir beim nächsten und fragten nach dem Preis für ein Doppelzimmer. Natürlich checkten wir ein und konnten gar nicht glauben, dass wir nun auch zu den All Inclusive Gästen gehörten! Wir fühlten uns anfangs gar nicht wohl, empfanden alles als unwirklich und übertrieben..Sicher wirkte auf uns alles noch viel intensiver als es gewesen wäre, wenn wir von Deutschland aus nach Hurghada geflogen wären. Aber nach fast einem Jahr reisen in armen Ländern, in denen das Essen rar und einfältig, in denen wir kaum Touristen sahen und meistens auf mal schönen, mal schäbigen Campinplätzen schliefen, kam uns Hurghada wir eine unwirkliche Seifenblase vor und wir wussten nicht, ob wir diese in den nächsten Tagen geniessen könnten.

Abendessen am Pool unter Sternen, Sunnydays Hotel

Abendessen am Pool unter Sternen, Sunnydays Hotel

Unser Balkon

Unser Balkon

Das Rote Meer

Das Rote Meer

Wir bekamen ein schönes ruhiges Zimmer und amüsierten uns in den fünf Tagen vor allem über die unsagbar vielen russischen Gäste, die am Strand beim Animationsprogramm „Bauchtanz“ und „Gymanstik“ enthusiastisch teilnahmen und mit ihrer unfreundlichen, unverschämten Art das Hotelersonal auf die Palme brachten. Es gab grosse Pools und einen sauberen Strand.Das Essen war reichhaltig und gut und wir rauchten abends öfter mal Shisha, ein typisch ägyptisches Abendprogramm!

Sunndays Hotel

Sunndays Hotel

Sunnydays Hotel

Sunnydays Hotel

Vermummte Frauen baden neben halbnackten Touristen

Vermummte Frauen baden neben halbnackten Touristen

Animationsprogramm für die Russen: Bauchtanz!

Animationsprogramm für die Russen: Bauchtanz!

Animationsprogramm: Sexy tanzen!

Animationsprogramm: Sexy tanzen!

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Das Meer war atemberaubend blau- türkis und lud zu Schnorchel- und Tauchgängen ein! So entschieden wir uns an einem Tag eine Tauch- Tagestour mitzumachen, bei der wir auf einem grossen Boot aufs Meer hinausfuhren und zwei Tauchgänge machten durften. Wir merkten bei der Tour schnell, dass die Touristenguides hier an unpersönlichen Massentourismus gewöhnt sind und waren etwas genervt von der ruppigen, gestressten Art der Tauchlehrer und Guides. Dennoch war das Tauchen sehr beeindruckend und die Unterwasserwelt mit ihrer Korallen- und Tierwelt so schön wie sonst bisher nirgends!

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

IMGP2436

Wundervolles Rotes Meer

Wundervolles Rotes Meer

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Wundervolles Rotes Meer

Wundervolles Rotes Meer

Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Hotel und ziemlicher Überforderung mit dem Luxus, der Verschwendung, den Reizen und den Touristen, genossen wir die vier Tage doch sehr und waren sehr entspannt und gebräunt, als wir am 20.10. das unwirkliche Leben im All Inclusive Hotel verliessen und nach Kairo aufbrachen.

Während Philipp sich auf die Weitreise und das Näherkommen an Europa freute, vergoss Franzi schon auf der Autofahrt einige Tränen, weil sie langsam begriff, dass unsere grosse Reise sich nun dem Ende nähert. Die Städte und Lebensweise der Menschen ähneln sich immer mehr der uns bekannten, was die Heimreise auf einmal so real und unwirklich macht. Obwohl wir uns auf Zuhause sehr freuen, empfinden wir auch grosse Unsicherheit und viele gemischte Gefühle. Aber wahrscheinlich muss es auch so sein, dass wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen…oder ankommen?

Am 20.10. kamen wir nachmittags in Kairo an und erlebten den schlimmsten und gefährlichsten Verkehr auf der Reise! Wahnsinn wie die Fahrer ihre Autos durch den Stadtverkehr schlängelten, wir fühlten uns wie im Auto- Scooter auf dem Rummel! Irgendwie schafften wir es aber sicher zu unserem „Freedom Hotel“, das sehr zentral lag und parkten Tembo für 6 Tage auf einem bewachten Parkplatz in der Nähe. Uns gefiel Kairo von Anfang an und wir waren froh, fast eine ganze Woche hier zu haben, denn es gab so viel zu staunen und so viel zu tun! Glücklicherweise nahm sich Moustafa, den wir in Abu Simbel kennen gelernt hatten (siehe weiter oben im Bericht) diese Woche sehr viel Zeit für uns und zeigte uns seine Stadt! Wir besichtigten den wunderschönen alten Teil der Stadt, der uns mit den grossen Moscheen, den kleinen Gassen, vielen niedlichen Geschäften, wunderschönen orientalischen Häuserfassaden und dem herrlichen Al- Khalifa Platz verzauberte. Hier kauften wir eine Shisha, schlenderten durch die Gassen, assen ägyptische Pizza aus Blätterteig und tranken Zuckerrohsaft. In der Nähe der Altstadt gibt es den grossen schönen Azhar Park, in dem wir einen Vormittag lesend verbrachten und den herrlichen Ausblick über die Stadt genossen!

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Azhar Park

Azhar Park

Herrliche Aussicht auf Kairos vom Azhar Park aus

Herrliche Aussicht auf Kairos vom Azhar Park aus

Azhar Park

Azhar Park

Selbstverständlich besuchten wir auch einen vormittag das weltberühmte Ägyptische Museum von Kairo, einem wunderschönen Bau, und schauten uns drei Stunden lang echte Mumien, viele viele reiche Schätze aus dem Grab des Tutanchamuns, Steinstatuen, Sarcophage, Tontöpfe, antiken Schmuck und vieles weitere an. Das Museum, das aus allen Nähten platz, ist vollgepackt bis oben hin und erinnert eher an eine Abstellhalle, als an ein informatives Museum. Dennoch war es interessant, Fotos durften wir leider keine machen.

Natürlich besuchten wir während unseres Kairo Aufenthaltes auch die am Strandrand gelegenen riesigen Pyramiden von Giza, zu denen uns Moustafa brachte.  Sie gehören zu den ältesten und bekanntesten Gebäuden der Menschheit. Die Pyramiden überraschten uns wirklich in ihrer Grösse, da wir im Sudan nur kleine gesehen hatten. Um die Pyramiden herum wimmelte es vor Souvenierverkäufern, die uns lautstark ihre kitschigen Andenken verkaufen wollten. Auch standen überall Pferde und schön geschmückte Kamele herum, auf denen wir um die Pyramiden hätten reiten können. Den Touristen wird halt alles ermöglicht! Nun ja, wir staunten über die Pyramiden, krochen sogar in eine hinein und schossen Bilder mit der grossen Sphinx! Einen Abend besuchten wir die „Sound and Light Show“ bei den Giza Pyramiden! Während wir unter dem Sternenhimmel sassen, wurden die Pyramiden und die Sphinx in allen möglichen Farben bestrahlt und eine Stimme erzählte, begleitet von Musik, die Geschichte der Pharaonen. Es war eine zauberhafte Stimmung und die Show hat uns sehr gut gefallen!

 

Pyramiden von Giza, man beachte die Nähe zur Stadt im Hintergrund!

Pyramiden von Giza, man beachte die Nähe zur Stadt im Hintergrund!

Philipp und die Sphinx, Pyramiden von Giza

Philipp und die Sphinx, Pyramiden von Giza

Küsschen für die Sphinx

Küsschen für die Sphinx

Sphinx, Pyramiden von Giza

Sphinx, Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Philipp und Moustafa, Pyramiden von Giza

Philipp und Moustafa, Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Kairo ist eine sehr wuselige und bunte Stadt, in der man viel erleben und sehen kann, wenn man nur durch die Strassen läuft oder bei einer Shisha und einem Tee das Strassenleben an sich vorbeiziehen lässt. Unsere Abende verbrachten wir meistens mit Spaziergängen durch die Strassen und Tee und Shisha in einem Strassencafe. Ansonsten lernten wir noch Moustafas liebe Frau und zwei kleinen Kinder kennen und assen einige Male mit ihnen zu Abend.

"Unser Shisha- Tee- Cafe" vor der Haustür

„Unser Shisha- Tee- Cafe“ vor der Haustür

Wir sind froh dass wir uns durch Moustafa doch noch dazu entschieden haben nach Kairo zu fahren, was wir eigentlich nicht vorgehabt hatten.  Nun lassen wir Ägyptens Hauptstadt hinter uns und fahren morgen (26.10) nach Port Said, von wo aus wir die Fähre nach Iskenderun/ Türkei am 29.10. nehmen. Nach ca. 30Stunden Fahrt werden wir dann Afrika endgültg verlassen haben, ein sehr komisches Gefühl.

Das nächste Mal melden wir uns dann aus der Türkei, wie lange wir dort weilen, machen wir vom Wetter abhängig. Auf jeden Fall werden wir aber einige Tage in Istanbul verbringen und freuen uns schon darauf! Von Istanbul aus geht es dann nach Griechenland, wo wir einige Tage bei Philipps Familienfreunden auf der Insel Thassos verbringen wollen. Ob wir danach einfach die Fähre nach Italien nehmen, oder an wenigen Tagen über Osteuropa nach Deutschland fahren, steht noch in den Sternen und ist ziemlich vom Wetter abhängig. Ende November sind wir aber wieder in Deutschland und ihr könnt uns in die Arme schliessen!

Fotos gibt es hier, einfach die folgenden Fotoalben anklicken! Viel Spass

Fotoalbum Abu Simbel

Aswan

Luxor

Hurghada

Kairo

Bis bald ihr Lieben!

Wir in Abu Simbel

Wir in Abu Simbel

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Eine Antwort »

  1. Hallo ihr Lieben,
    na da habt ihr ja wieder sehr viele verschiedene Eindrücke in Ägypten gehabt. Hat euch der Aufenthalt schon a bissle auf Europa vorbereitet:) Ich kann mir denken, dass ihr euch einerseits bestimmt auch auf Zuhause freut, andererseits aber auch traurig seid, dass eure Reise nun bald ein Ende hat. Nach so einer langen Reise kann das ja nicht anders sein.
    Genießt nun noch die Zeit – und ich wünsche euch eine gute Überfahrt in die Türkei!!
    Liebe Grüße von Anette

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