Archiv für den Monat Oktober 2014

Kulturschock Ägypten

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Hallo ihr Lieben,
wie geht es euch? Ist der Herbst schon eingetroffen und hat euch einen „goldenen Oktober“ geschenkt? Wir hoffen es und können uns dabei nur schwer vorstellen, dass der Winter in Deutschland immer näher rückt.
Wir erleben hier in Ägypten noch wunderschönstes Sommerwetter und haben die drei Wochen in diesem interessanten Land sehr genossen. Die Reise führte uns hier von Abu Simbel, was kurz hinter der sudanesischen Grenze liegt, ins schöne Aswan und weiter nach Luxor. Von hier aus reisten wir ans Rote Meer und verbrachten einige Tage in Hurghada! Anschließend fuhren wir nach Kairo, wo wir uns momentan aufhalten.

Willkommen in Ägypten

Willkommen in Ägypten

Am 8.10. brachen wir morgens im sudanesischen Wadi Halfa (siehe letzten Blogbericht) auf und fuhren mit gemischten Gefühlen zur ägyptischen Grenze. Anstelle einer langen Fahrt auf der Wadi Halfa- Aswan Fähren, wollten wir die neu eröffnete Strasse nehmen und waren hiermit wohl eine der ersten Touristen. Wir hatten nur wenige Informationen zu dieser Strasse und hatten somit etwas Bammel, dass etwas schief gehen könnte. Wir hatten aber Glück und schafften es mit der Hilfe unserer „Schleuser“ Mazar (auf sudaneischer Seite) und Kamal (auf ägyptischer Seite) irgendwie über diesen Grenzübergang. Beide arbeiten schon lange mtieinander und helfen Touristen über die Grenze vom Sudan nach Ägypten. Ganze 6 Stunden verbrachten wir an den Grenze und die Ägyptische Polizei durchsuchte das ganze Auto, wobei sie Philipps neue schicke Axt beschlagnahmten, da diese auch „als Waffe dienen könnten“. Schade, schade. Zuerst fühlten wir uns von den arabischen Polizisten ziemlich eingeschüchtert, da sie sehr autoritär und laut auftraten. Keiner verzog hier auch nur eine Miene, geschweige denn lächelte. Aber nachdem sie keine Bomben o.ä. im Auto fanden, wurden sie freundlicher und wir tranken mit einigen Beamten sogar plaudernd Tee. Unser Schleuser Kamal half uns durch den unübersichtlichen Bürokratendschungel, zahlte eine Menge Bestechungsgeld dass wir einreisen durften und brachte uns neue ägyptische Nummernschilder für Tembo.

Neuer "Look" für Tembo

Neuer „Look“ für Tembo

Wir waren ziemlich erledigt als wir uns endlich auf ägyptischem Boden befanden und fuhren schnell weiter zu unserem ersten Ziel im neuen Land: Abu Simbel. Hier wollten wir eine Nacht schlafen und uns den berühmten Abu Simbel Tempel bei Sonnenaufgang anschauen. Wir waren sehr überrascht von dem gepflegten und sehr grünen Abu Simbel, das nach dem wüstenhaften Sudan wie eine unwirkliche Oase auf uns wirkte! Bei dem Abu Simbel handelt es sich um einen riesigen Felsentempel von dem Pharao Ramses II. Neben diesem Tempel steht der kleinere Hathor Tempel, der zur Erinnerung den Ramses II.  Frau Nefertari erbaut wurde. Beide Tempel sind UNESCO Weltkulturerbe. Die Tempel waren wirklich beeindruckend und die vielen grossen Steinstatuen und alten Hyroglyphen sehr faszinierend.

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Sonnenaufgang in Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Pharaonentanz

Pharaonentanz

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Abu Simbel

Nach Besichtigung der zwei Tempel fuhren wir weiter ins 250km entfernte Aswan, wo wir drei Nächte im Nile Hotel verbrachten. Wir hatten am Abend in Abu Simbel den 36 jährigen Moustafa kennen gelernt, einen Ägypter aus Kairo, der gerade mit seinem Motorrad für eine Woche unterwegs war. Er war uns gleich sehr sympatisch, so dass wir Nummer austauschten und ihm versicherten, ihn und seine Frau und zwei kleinen Kinder in Kairo zu besuchen (was wir später auch taten!). Da es wie in Äthiopien auch in Ägypten keine Campingplätze gibt,  nahmen wir uns in Aswan ein schönes Zimmer mit Blick auf den Nil. Das Nile Hotel hatte eine grosse Dachterrasse, wo wir abends den Trubel auf den Strassen und die ganzen Lichter bewundern konnten. Wir waren anfangs total überfordert mit den ganzen Eindrücken in dieser Stadt und der Reizüberflutung. Plötzlich sahen wir Touristen, alle Ägypter sprachen etwas Deutsch, die Strassen waren voll mit Autos und Pferdekutschen und überall flimmerten Lichter und laute Musik war zu hören. Wir nahmen so viele Reize wie nie zuvor in diesem Jahr war und konnten diese kaum filtern. Dennoch waren wir von Anfang an von dieser Stadt fasziniert und verbrachten drei tolle Tage hier! Dennoch fühlten wir, dass wir langsam aber sicher Afrika verliessen und uns Europa und sogar Deutschland näherten…

Blick vom Nile Hotel in Aswan

Blick vom Nile Hotel in Aswan

Aswan

Aswan

Aswan

Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Lecker Granatäpfel

Lecker Granatäpfel

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Markt in Aswan

Wir wanderten viel durch die kleinen Gassen, staunten überall das reichhaltige Angebot an Kleidung, Gewürzen und allerlei Kitsch auf den Märkten, besuchten den Philae Tempel,  unternahmen eine Segelbootfahrt auf dem Nil und gingen Shisha rauchen mit unserem „Schleuser“ Mazar, der uns unbedingt einen Abend ausführen wollte. Der völlg überteuerte Philae Tempel war sehr beeindruckend, vor allem aufgrund der zahlreichen gut erhaltenen Hyroglyphen, die in die Steinwände gemeisselt wurden.

Philae Tempel

Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Hyroglyphen, Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Philae Tempel

Bei der Segelbootfahrt machten wir die besondere Bekanntschaft mit „Mustafa“ (jeder Zweite heisst hier Mustafa!), der unsere Capitain sein sollte und uns drei Stunden lang unterhielt! Er war ein sehr fröhlicher Mann, sang und klatschte die ganze Zeit Hochzeitslieder für uns und beteuerte mehrfach, wie sehr er doch deutsche Touristen liebe und uns ganz besonders! Um uns seine Zuneigung zu zeigen, lud er uns nach der sehr schönen Bootsfahrt noch zu einem Tee auf der Insel „Elephantine Island“ ein, wo er auch in einem kleinen Dorf wohnt. Sehr stolz zeigte er uns sein Dorf und stellte uns als seine „German friends“ im Cafê vor. Er war wirklich ein sonderbarer und einmaliger Mensch, der uns vor allem durch seine Ehrlichkeit, Fröhlichkeit und seine Sprachkenntnisse sehr beeindruckend. Obwohl er ein alter, „einfacher“ Mann war, sprach er sehr gutes Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch! Ja, die Ägypter waren uns von Anfang an sehr sympatisch, da sie sich durch eine Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit auszeichneten, die wir in dieser Form bisher nur im Sudan erlebt haben.

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Segelbootfahrt auf dem Nil

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Die kleine Insel Elephantine, gegenüber von Aswan

Philipp mit unserem Segel Kapitän Mustafa

Philipp mit unserem Segel Kapitän Mustafa

Nach drei Tagen in Aswan brachen wir auf nach Luxor.  In dieser auch am Nil gelegene Stadt befinden sich einige der wichtigsten achäologischen Stätten Ägyptens. Bekannt sind vor allem der Luxor- und Karnak- Tempel und das Tal der Könige, in dem sich unzählige Pharaonengräber befinden.  Trotz Grabräubern und Plünderien lieferte das Tal der Könige den Ägyptologen  der Neuzeit noch zahlreiche  wertvolle Grabungsfunde, unter anderem  das weitgehend unversehrte Grab des Tutanchamun., das 1922 von Howard Carter entdeckt wurde. Heute darf nur ein kleiner Teil der Gräber besucht werden und wir durften leider keine Fotos machen. Die Gräber waren sehr beeindruckend und wir waren vor allem von den Hyroglyphen und zum Teil bunten Wandmalerien fasziniert!

In Luxor konnten wir seit Langem mal wieder campen und bleiben drei Nächte hier. Wir besichtigten den Totentempel der Königin Hatshepsut, das Tal der Könige und den Karnak Tempel. Zudem liessen wir uns mit der Pferdekutsche durch die Stadt fahren, gingen einen Abend Cocktailstrinken, rauchten Shisha und schlenderten durch die Strassen und über die Märkte.

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Totentempel der Königin Hatshepsut

Tal der Könige

Tal der Könige

Tal der Könige

Tal der Könige

Alte Grabkammern in Luxor

Alte Grabkammern in Luxor

Dorf in der Nähe des Hatsheputs Tempels

Dorf in der Nähe des Hatsheputs Tempels

Luxor

Luxor

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Luxor Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Posieren für den Guide, Karnak Tempel

Posieren für den Guide, Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Karnak Tempel

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Promenade am Nil

Nach zwei vollgepackten Tagen in Luxor und vielen Eindrücken von Pharaonentempeln- und Gräbern machten wir uns am 15.9. auf nach Hurghada! Wir freuten uns sehr auf fünf Tage „Strandurlaub“ am Roten Meer und hatten (eigentlich!) vor uns ein Apartment für Selbstversorger zu nehmen! Als wir nach fünf Stunden Autofahrt in Hurghada ankamen, sahen wir schnell was diese Stadt ausmacht: All Inclusive Hotels! Ein Resort neben dem anderen reihte sich auf und es gab nicht viel anderes zu sehen. So dachten wir: Um Hurghada kennen zu lernen, müssten wir eigentlich auch in ein All Inclusive Hotel einchecken! So hielten wir beim nächsten und fragten nach dem Preis für ein Doppelzimmer. Natürlich checkten wir ein und konnten gar nicht glauben, dass wir nun auch zu den All Inclusive Gästen gehörten! Wir fühlten uns anfangs gar nicht wohl, empfanden alles als unwirklich und übertrieben..Sicher wirkte auf uns alles noch viel intensiver als es gewesen wäre, wenn wir von Deutschland aus nach Hurghada geflogen wären. Aber nach fast einem Jahr reisen in armen Ländern, in denen das Essen rar und einfältig, in denen wir kaum Touristen sahen und meistens auf mal schönen, mal schäbigen Campinplätzen schliefen, kam uns Hurghada wir eine unwirkliche Seifenblase vor und wir wussten nicht, ob wir diese in den nächsten Tagen geniessen könnten.

Abendessen am Pool unter Sternen, Sunnydays Hotel

Abendessen am Pool unter Sternen, Sunnydays Hotel

Unser Balkon

Unser Balkon

Das Rote Meer

Das Rote Meer

Wir bekamen ein schönes ruhiges Zimmer und amüsierten uns in den fünf Tagen vor allem über die unsagbar vielen russischen Gäste, die am Strand beim Animationsprogramm „Bauchtanz“ und „Gymanstik“ enthusiastisch teilnahmen und mit ihrer unfreundlichen, unverschämten Art das Hotelersonal auf die Palme brachten. Es gab grosse Pools und einen sauberen Strand.Das Essen war reichhaltig und gut und wir rauchten abends öfter mal Shisha, ein typisch ägyptisches Abendprogramm!

Sunndays Hotel

Sunndays Hotel

Sunnydays Hotel

Sunnydays Hotel

Vermummte Frauen baden neben halbnackten Touristen

Vermummte Frauen baden neben halbnackten Touristen

Animationsprogramm für die Russen: Bauchtanz!

Animationsprogramm für die Russen: Bauchtanz!

Animationsprogramm: Sexy tanzen!

Animationsprogramm: Sexy tanzen!

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Shisha Bar im Sunnydays Hotel

Das Meer war atemberaubend blau- türkis und lud zu Schnorchel- und Tauchgängen ein! So entschieden wir uns an einem Tag eine Tauch- Tagestour mitzumachen, bei der wir auf einem grossen Boot aufs Meer hinausfuhren und zwei Tauchgänge machten durften. Wir merkten bei der Tour schnell, dass die Touristenguides hier an unpersönlichen Massentourismus gewöhnt sind und waren etwas genervt von der ruppigen, gestressten Art der Tauchlehrer und Guides. Dennoch war das Tauchen sehr beeindruckend und die Unterwasserwelt mit ihrer Korallen- und Tierwelt so schön wie sonst bisher nirgends!

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

IMGP2436

Wundervolles Rotes Meer

Wundervolles Rotes Meer

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Tauch- Tagestrip

Wundervolles Rotes Meer

Wundervolles Rotes Meer

Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Hotel und ziemlicher Überforderung mit dem Luxus, der Verschwendung, den Reizen und den Touristen, genossen wir die vier Tage doch sehr und waren sehr entspannt und gebräunt, als wir am 20.10. das unwirkliche Leben im All Inclusive Hotel verliessen und nach Kairo aufbrachen.

Während Philipp sich auf die Weitreise und das Näherkommen an Europa freute, vergoss Franzi schon auf der Autofahrt einige Tränen, weil sie langsam begriff, dass unsere grosse Reise sich nun dem Ende nähert. Die Städte und Lebensweise der Menschen ähneln sich immer mehr der uns bekannten, was die Heimreise auf einmal so real und unwirklich macht. Obwohl wir uns auf Zuhause sehr freuen, empfinden wir auch grosse Unsicherheit und viele gemischte Gefühle. Aber wahrscheinlich muss es auch so sein, dass wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen…oder ankommen?

Am 20.10. kamen wir nachmittags in Kairo an und erlebten den schlimmsten und gefährlichsten Verkehr auf der Reise! Wahnsinn wie die Fahrer ihre Autos durch den Stadtverkehr schlängelten, wir fühlten uns wie im Auto- Scooter auf dem Rummel! Irgendwie schafften wir es aber sicher zu unserem „Freedom Hotel“, das sehr zentral lag und parkten Tembo für 6 Tage auf einem bewachten Parkplatz in der Nähe. Uns gefiel Kairo von Anfang an und wir waren froh, fast eine ganze Woche hier zu haben, denn es gab so viel zu staunen und so viel zu tun! Glücklicherweise nahm sich Moustafa, den wir in Abu Simbel kennen gelernt hatten (siehe weiter oben im Bericht) diese Woche sehr viel Zeit für uns und zeigte uns seine Stadt! Wir besichtigten den wunderschönen alten Teil der Stadt, der uns mit den grossen Moscheen, den kleinen Gassen, vielen niedlichen Geschäften, wunderschönen orientalischen Häuserfassaden und dem herrlichen Al- Khalifa Platz verzauberte. Hier kauften wir eine Shisha, schlenderten durch die Gassen, assen ägyptische Pizza aus Blätterteig und tranken Zuckerrohsaft. In der Nähe der Altstadt gibt es den grossen schönen Azhar Park, in dem wir einen Vormittag lesend verbrachten und den herrlichen Ausblick über die Stadt genossen!

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Teil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Alter Stadtteil Kairos

Azhar Park

Azhar Park

Herrliche Aussicht auf Kairos vom Azhar Park aus

Herrliche Aussicht auf Kairos vom Azhar Park aus

Azhar Park

Azhar Park

Selbstverständlich besuchten wir auch einen vormittag das weltberühmte Ägyptische Museum von Kairo, einem wunderschönen Bau, und schauten uns drei Stunden lang echte Mumien, viele viele reiche Schätze aus dem Grab des Tutanchamuns, Steinstatuen, Sarcophage, Tontöpfe, antiken Schmuck und vieles weitere an. Das Museum, das aus allen Nähten platz, ist vollgepackt bis oben hin und erinnert eher an eine Abstellhalle, als an ein informatives Museum. Dennoch war es interessant, Fotos durften wir leider keine machen.

Natürlich besuchten wir während unseres Kairo Aufenthaltes auch die am Strandrand gelegenen riesigen Pyramiden von Giza, zu denen uns Moustafa brachte.  Sie gehören zu den ältesten und bekanntesten Gebäuden der Menschheit. Die Pyramiden überraschten uns wirklich in ihrer Grösse, da wir im Sudan nur kleine gesehen hatten. Um die Pyramiden herum wimmelte es vor Souvenierverkäufern, die uns lautstark ihre kitschigen Andenken verkaufen wollten. Auch standen überall Pferde und schön geschmückte Kamele herum, auf denen wir um die Pyramiden hätten reiten können. Den Touristen wird halt alles ermöglicht! Nun ja, wir staunten über die Pyramiden, krochen sogar in eine hinein und schossen Bilder mit der grossen Sphinx! Einen Abend besuchten wir die „Sound and Light Show“ bei den Giza Pyramiden! Während wir unter dem Sternenhimmel sassen, wurden die Pyramiden und die Sphinx in allen möglichen Farben bestrahlt und eine Stimme erzählte, begleitet von Musik, die Geschichte der Pharaonen. Es war eine zauberhafte Stimmung und die Show hat uns sehr gut gefallen!

 

Pyramiden von Giza, man beachte die Nähe zur Stadt im Hintergrund!

Pyramiden von Giza, man beachte die Nähe zur Stadt im Hintergrund!

Philipp und die Sphinx, Pyramiden von Giza

Philipp und die Sphinx, Pyramiden von Giza

Küsschen für die Sphinx

Küsschen für die Sphinx

Sphinx, Pyramiden von Giza

Sphinx, Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Philipp und Moustafa, Pyramiden von Giza

Philipp und Moustafa, Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Pyramiden von Giza

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Sound and Light Show, Giza Pyramiden

Kairo ist eine sehr wuselige und bunte Stadt, in der man viel erleben und sehen kann, wenn man nur durch die Strassen läuft oder bei einer Shisha und einem Tee das Strassenleben an sich vorbeiziehen lässt. Unsere Abende verbrachten wir meistens mit Spaziergängen durch die Strassen und Tee und Shisha in einem Strassencafe. Ansonsten lernten wir noch Moustafas liebe Frau und zwei kleinen Kinder kennen und assen einige Male mit ihnen zu Abend.

"Unser Shisha- Tee- Cafe" vor der Haustür

„Unser Shisha- Tee- Cafe“ vor der Haustür

Wir sind froh dass wir uns durch Moustafa doch noch dazu entschieden haben nach Kairo zu fahren, was wir eigentlich nicht vorgehabt hatten.  Nun lassen wir Ägyptens Hauptstadt hinter uns und fahren morgen (26.10) nach Port Said, von wo aus wir die Fähre nach Iskenderun/ Türkei am 29.10. nehmen. Nach ca. 30Stunden Fahrt werden wir dann Afrika endgültg verlassen haben, ein sehr komisches Gefühl.

Das nächste Mal melden wir uns dann aus der Türkei, wie lange wir dort weilen, machen wir vom Wetter abhängig. Auf jeden Fall werden wir aber einige Tage in Istanbul verbringen und freuen uns schon darauf! Von Istanbul aus geht es dann nach Griechenland, wo wir einige Tage bei Philipps Familienfreunden auf der Insel Thassos verbringen wollen. Ob wir danach einfach die Fähre nach Italien nehmen, oder an wenigen Tagen über Osteuropa nach Deutschland fahren, steht noch in den Sternen und ist ziemlich vom Wetter abhängig. Ende November sind wir aber wieder in Deutschland und ihr könnt uns in die Arme schliessen!

Fotos gibt es hier, einfach die folgenden Fotoalben anklicken! Viel Spass

Fotoalbum Abu Simbel

Aswan

Luxor

Hurghada

Kairo

Bis bald ihr Lieben!

Wir in Abu Simbel

Wir in Abu Simbel

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Heisser Wüstenwind im Sudan

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Hallo ihr treuen Leser,

liebe Grüsse aus Wadi Halfa schicken wir euch! Diesen Ort könnt ihr euch als ein richtiges „Wüstenkaff“ vorstellen ganz im Norden des Sudans! Obwohl es hier absolut nichts, rein GAR NICHTS zu tun gibt, handelt es sich um einen wichtigen Ort, da sich hier in der Nähe der Grenzübergang zu Ägypten befindet. Bisher mussten Reisende immer die teure Fähre über den Lake Nasser nach Asswan/ Ägypten nehmen, wir haben jedoch das Glück, dass vor 3 Woche eine neue Strasse eröffnet wurde, die beide Länder miteinander verbindet. So werden wir einige der ersten Touristen sein, die diese Strasse von Wadi Halfa nach Abu Simbel in Ägypten fahren können und hierdurch viel Geld und Zeit sparen. Morgen (8.10.) treten wir die Fahrt an und sind sehr gespannt, ob alles so reibungslos verläuft, wie wir es uns wünschen. Nun berichten wir aber erst einmal über unsere letzte Woche, in der wir den Nordsudan einmal von Süden nach Norden in insgesamt 1700km durchquerten.

Gute Strasse durch die Wüste

Gute Strasse durch die Wüste

Gute Strasse durch die Wüste

Gute Strasse durch die Wüste

Kleine Dörfer

Kleine Dörfer

Am 1.10. überquerten wir die Grenze von Äthiopien in Galabat/Sudan und wurden gleich von den freundlichen Sudanesen mit „I love yous“ und Luftküssen in Empfang genommen. Nach zwei Stunden Bürokratie an der Grenze fuhren wir noch weitere 250km auf einer guten Teerstraße bis zu einem Ort, der sich fürs Wild- Campen eignet. Schon am ersten Tag waren wir erstaunt, wie schnell wir auf den guten asphaltierten Straßen voran kommen und wie sehr es unsere Nerven schont, nicht immer wegen Ziegen, Schafen, Kühen, Eseln und auf der Strasse sitzenden menschen anhalten zu müssen (wie es vor allem in Äthiopien immer der Fall war!). Hier im Sudan gibt es keine offiziellen Campingplätze wie in anderen Ländern, jedoch darf und kann man überall wild campen, ohne von Menschenansammlungen beobachten zu werden. Hier schliefen wir eine Nacht und erhielten abends Besuch von dem neuseeländischen Paar Gareth und Kim. Beide arbeiten wir ein Tourunternehmen und holen in zwei Woche eine Gruppe Touristen in Kairo ab, um mit diesen in einem großen Reisebus innerhalb von drei Monaten nach Südafrika zu reisen. Wir haben die beide flüchtig bei der Tour in die Danakil Senke (siehe letzter Bericht) kennen gelernt und trafen sie erneut hier in Wadi Halfa wieder. Unser „Campingplatz“ lag mitten im Nichts und war umrandet von Baobabbäumen und Felsen, auf die man steigen konnte, um einen herrlichen Ausblick über die Weite des Sudans zu haben! Alles war hier (noch) sehr grün, dennoch war es schon sehr heiß und das Thermometer zeigte noch nachts 37°C an.

Wild Campen

Wild Campen

Wunderschöne Weite

Wunderschöne Weite

Wild Campen, toller Ausblick

Wild Campen, toller Ausblick

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter, unser Ziel war die Hauptstadt Khartoum! Hier wollten wir eine Nacht bei dem amerikanischen Ehepaar Jenny und Kurt schlafen, die für die amerikanische Botschaft in Khartoum arbeiten und von dieser ein sehr luxuriöses Apartment gestellt bekommen. Kennen gelernt haben wir die beiden bei unserer Gorilla Tour in Rwanda (siehe Bericht). Wir kamen mittags in Khartoum an, verbrachten jedoch erstmal 3 Stunden am Flughafen, da wir unsere Reisepässe bei der sogenannten „Alien Registration“ nach Einreise im Land anmelden mussten. Also wirklich, als „Aliens“ („Außerirdische“, auch mit „Fremdes“ zu übersetzen) wurden wir auch noch nie bezeichnet!

Khartoum

Khartoum

Khartoum

Khartoum

Schickes Corinthia Hotel in Khartoum, in dem wir an einem Abend den Sonnenuntergang bewunderten

Schickes Corinthia Hotel in Khartoum, in dem wir an einem Abend den Sonnenuntergang bewunderten

Schickes Corinthia Hotel in Khartoum, in dem wir an einem Abend den Sonnenuntergang bewunderten

Schickes Corinthia Hotel in Khartoum, in dem wir an einem Abend den Sonnenuntergang bewunderten

Abends kamen wir dann endlich bei Kurt und Jenny an und die beiden hießen uns mit gegrilltem Fleisch und Fisch, selbstgemachten Margarita und Bier herzlich Willkommen! Im Sudan ist Alkohol illegal und ist nirgendwo erhältlich, aber die amerikanische Botschaft macht wohl einiges möglich… 🙂  Da die zwei am nächsten Morgen für ein paar Tage nach Istanbul flogen, zogen wir am nächsten Morgen um und schliefen eine Nacht im Blue Nile Sailing Club, der spektakulärer klingt als er war. Dennoch war es für eine Nacht in Ordnung hier zu campen und wir hatten einen guten Blick auf den Nil, der Franzi hier besonders wegen seiner Brücken sehr an den Rhein erinnerte. Da es hier überall sehr heiss ist und die Temperaturen tagsüber immer über 40°C klettern, kann man zwischen 11h und 16h eigentlich nichts machen, ausser liegen und warten, dass es kühler wird. Auf jeden Fall nicht bewegen!

Der Nil im Blue Nile Sailing Club, Khartoum

Der Nil im Blue Nile Sailing Club, Khartoum

Blue Nile Sailing Club, Khartoum

Blue Nile Sailing Club, Khartoum

Als wir morgens im Blue Nile Sailing Club ankamen, trafen wir auf den Sudanesen Khalid, der hier sein Auto waschen ließ und uns sofort zum Frühstück einlud! Die Sudanesen sind für ihre Freundlichkeit und Gastfreundschaft bekannt und so nahmen wir seine Einladung natürlich dankend an! Wir fuhren in ein nettes Restaurant, wo Khalid großzügig allerlei an Leckereien bestellte!

Philipp mit Khalid beim Frühstück, Khartoum

Philipp mit Khalid beim Frühstück, Khartoum

Lecker "Frühstück" mit Khalid

Lecker „Frühstück“ mit Khalid

Lecker "Frühstück" mit Khalid

Lecker „Frühstück“ mit Khalid

Wir hatten einen netten Vormittag mit ihm und warteten zurück im Camp auf den Nachmittag, an dem wir den großen „Souq“ (riesiger Markt) von Khartoum besuchen wollten. Hier verbrachten wir nachmittags einige Zeit und bewunderten den Trubel und die Massen an Ständen! Hier wurden Berge an Datteln, Gemüse, Obst, Reis verkauft, aber auch Unterwäsche, Kleidung, Schuhe und Elektronikware waren in Massen erhältlich! Der Markt lebte und wir kauften ein bisschen Obst und ein Hühnchen, das wir abends im Camp aßen. Wir wären gerne noch länger in Khartoum geblieben, wenn wir uns tagsüber bei Jenny und Kurt hätten ausruhen können. Zudem waren gerade die Feierlichkeiten des islamischen Opferfestes zugange, weswegen die Stadt fast ausgestorben wirkte und die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Am Straßenrand sahen wir Massen an Schafen, die fürs Opferfest verkauft wurden und aus Kofferräumen lächelten uns die Tiere oft entgegen, sie wussten hoffentlich nicht, was sie Zuhause erwartete…

Von Khartoum fuhren wir am 4.10. los zu den bekannten Meroe Pyramiden, das Wahrzeichen von Sudan! Die Landschaft wurde immer wüstenartiger, die Straße blieb aber weiterhin super gut und immer noch störten uns keine Tiere und Menschen. Wirklich unglaublich, dass wir mit 90-110km durch die Wüste brausen konnten! In Meroe angekommen sahen wir die Pyramiden schon vom Straßenrand aus und noch faszinierender wurde es, als wir uns ihnen näherten. Es war wirklich beeindruckend vor diesen uralten aus Stein gebauten Pyramiden zu stehen, zwischen hohen Sanddünen! Während unserer Besichtigung kamen auf einmal viele Jungs im Alter von 10-14 Jahren angerannt, posierten wild und baten auf Arabisch und mit Händen und Füssen um Fotos! Es war schwer sie wieder loszuwerden, da sie so begeistert von der Digitalkamera waren! Die Pyramiden hier sind weitaus kleiner als die bekannten altägyptischen Pyramiden, dienten jedoch genauso den Königen, Königinnen und hohen Beamten des historischen Reiches von Kusch in Nubien  als Grabstätten. Besonders fantastisch war, dass wir hier an einer Düne direkt hinter den Pyramiden campen konnten! So hatten wir das Glück die Pyramiden auch bei Sonnenuntergang und –aufgang bewundern und fotografieren zu können!

Auf zu den Meroe Pyramiden

Auf zu den Meroe Pyramiden

Erster Blick auf die Meroe Pyramiden

Erster Blick auf die Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Lustige Jungs, die unbedingt fotografiert werden wollten, Meroe Pyramiden

Lustige Jungs, die unbedingt fotografiert werden wollten, Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Meroe Pyramiden

Tembo alleine an den Meroe Pyramiden

Tembo alleine an den Meroe Pyramiden

Wild Camping bei den Pyramiden von Meroe

Wild Camping bei den Pyramiden von Meroe

Kiri und 7Up auf Arabisch :)

Kiri und 7Up auf Arabisch 🙂

Am nächsten Morgen versuchen wir so lange wie möglich an den Pyramiden auszuharren, da man bei der Hitze hier tagsüber nichts außer Autofahren machen kann und dies eindeutig im Tagesrhythmus einplanen muss! So wollten wir nicht vor dem späten Nachmittag an unserer nächsten Zwischenstation Karima in Richtung Wadi Halfa ankommen. Wir brausten wieder etliche Kilometer gen Norden und kamen nachmittags in der Wüstenstadt Karima an, die wunderschön direkt am Nil gelegen ist. Die Stadt ist vor allem für ihren 287 m hohen Berg „Jebel Barkal“ bekannt, was aus dem arabischen übersetzt so viel wie „heiliger Berg“ bedeutet. Dieser ist von einem ausgedehnten Ruinenfeld umgeben, das Tempelanlagen, Paläste und Pyramiden umfasst. Seit 2003 sind der Berg und die weiteren Fundstätten UNESCO Weltkulturerbe. In Karima deckten wir uns in einem kleinen Geschäft noch mit Wasser und kalten Getränken ein und wurden vom Ladenbesitzer mit Bonbons und Kuchen beschenkt. Die Sudanesen sind wirklich unglaublich! Danach bestiegen wir den „Jebel Barkal“- Berg, was sich noch um 17h als eine schweißtreibende Angelegenheit entpuppte. Aber die war es Wert! Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Karima, den Nil, die alten Fundstätten, Pyramiden, die Wüste und große Palmenplantagen. Auf dem Berg wurden wir von vielen Kindern und Jugendlichen auf Arabisch angesprochen, die unbedingt fotografiert werden wollten. Mal wieder! Wir schossen also ein paar Aufnahmen von den Jungs und machten diese sehr glücklich!

Auf nach Karima!

Auf nach Karima!

Pyramiden bei Karima

Pyramiden bei Karima

Karima und der Jebel Barkal Berg

Karima und der Jebel Barkal Berg

Tembo bei den Pyramiden am Jebel Barkal Berg

Tembo bei den Pyramiden am Jebel Barkal Berg

Ausblick vom Jebel Barkal, Karima

Ausblick vom Jebel Barkal, Karima

Ausblick vom Jebel Barkal, Karima

Ausblick vom Jebel Barkal, Karima

Ausblick auf die Ruinen vom Jebel Barkal, Karima

Ausblick auf die Ruinen vom Jebel Barkal, Karima

Karima

Karima

 Karima am Nil

Karima am Nil

Jungs, die mal wieder fotografiert werden wollten :)

Jungs, die mal wieder fotografiert werden wollten 🙂

Jungs, die mal wieder fotografiert werden wollten :)

Jungs, die mal wieder fotografiert werden wollten 🙂

Jebel Barkel, Karima

Jebel Barkel, Karima

Jebel Barkel, Karima

Jebel Barkel, Karima

Nach unserer Bergbesteigung und einem langen Fahrtag waren wir ziemlich müde und umso glücklicher, als wir nur wenige Kilometer außerhalb Karimas mitten in der Wüste einen guten Platz zum Schlafen fanden! Es ist wirklich ein einmaliges, wenn auch sehr heißes, Erlebnis in der Wüste zu übernachten und die endlose Ruhe und Weite beeindruckten uns auf Neue!

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Wüstenübernachtung kurz hinter Karima

Am nächsten Tag (6.10.)wollten wir über Dongola nach Wadi Halfa gelangen, eine lange Strecke von ca. 600km, die wir letztendlich Danke der super Straßen in nur 7Std meisterten! Die Straße führte uns durch eine endlose Sandwüste und wir schwitzten bei 50°C! Wir sahen einige Kamele, die uns mit ihrer Zähigkeit immer wieder erstaunen! In Dongola machten wir Halt, um Wasser einzukaufen und wurden wieder mit der sudanesischen Freundlichkeit überrascht! Ein Ladenbesitzer und ein Fahrer schenkten uns jeweils einen Sack mit vielen kleinen leckeren Fladenbroten, sie hatten wohl Angst dass wir auf der Fahrt nach Wadi Halfa in der Wüste stecken bleiben würden!

Auf nach Wadi Halfa!

Auf nach Wadi Halfa!

Auf nach Wadi Halfa!

Auf nach Wadi Halfa!

Auf nach Wadi Halfa!

Auf nach Wadi Halfa!

Nachmittags kamen wir dann endlich in der Wüstenstadt Wadi Halfa an, die am See Nasser gelegen ist. Wir schlafen hier bei dem Sudanesen Mazar, der uns mit dem Papierkram und der Beschaffung des ägyptischen Visums hilft. Seine Kontaktdaten haben wir von anderen Reisenden und er ist uns wirklich eine große Hilfe. Wir können hier im Hof des Hauses auf zwei Betten unter freiem Himmel schlafen, was die Hitze nachts einigermaßen erträglich macht. Ja und jetzt sitzen wir hier und hoffen, dass wir morgen gut über die Grenze nach Ägypten kommen.

Mazars Haus in Wadi Halfa

Mazars Haus in Wadi Halfa

Unsere Betten in Mazars Haus in Wadi Halfa

Unsere Betten in Mazars Haus in Wadi Halfa

Morgen geht es dann nach Abu Simbel, wo wir uns abends eine Licht- und Laseshow vor einem Tempel ansehen wollen und am Tag danach fahren wir weiter nach Asswan, wo wir 2-3 Tage bleiben werden. Ansonsten sind weitere Ziele in Ägypten für uns Luxur, Hurghada und die Pyramiden in Giza. Gerade sind wir dabei Informationen über die Fähre von Ägypten in die Türkei zu sammeln, die wir wohl in 3-4 Wochen versuchen zu nehmen.

Wir hoffen es geht euch gut und ihr erlebt einen „goldenen Oktober“. Seid umarmt und lieb gegrüsst! Ein neues Fotoalbum vom Sudan gibt es hier!

Wir auf dem Jebel Barkal, Karima

Wir auf dem Jebel Barkal, Karima