Archiv für den Monat Januar 2014

Noch ein Gruss aus Kapstadt

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Halli Hallo,

hier melden wir uns noch ein letztes Mal aus Kapstadt, bevor die Reise morgen weiter geht! Wir hatten noch ereignisreiche schöne Tage hier und konnten endlich mal gut schlafen, seit wir vom Hostel ins hübsche Guesthouse umgezogen sind! Da es sich hierbei um ein Bed & Breakfast handelt, wird uns jeden Morgen von der sympathischen uns sehr redseligen Liz (vor allem redet sie gern und viel über ihren Schwiegersohn!) ein wundervolles „Healthy Breakfast“ (gesundes Frühstück) serviert. Super lecker! Es gibt Joghurt, Obstsalat, eine Nussmischung und tolles Brot. Wir haben eine eigene kleine Terasse mit Pool und kleinem Gartenstück und eigentlich gibt es gar keinen Grund mehr für uns, dieses kleine Paradies tagsüber zu verlassen! Zum Glück haben wir es dennoch geschafft und Kapstadt weiterhin erkundet!

Unser lecker Frühstück, das wir morgens serviert bekommen!

Unser lecker Frühstück, das wir morgens serviert bekommen!

Unser Paradies im Guesthouse

Unser Paradies im Guesthouse

So waren wir z.B. im sehr interessanten und wunderschön gestalteten „Two Oceans Aquarium“ an der Waterfront, wo wir einen bewölkten Nachmittag verbrachten und unter anderem Haie, Pinguine und riesengrosse Spider- Crabs (Spinnen- Krabben) beobachten konnten. Einen Nachmittag verbrachten wir noch auf dem Green- Market, wobei Philipp sich bei einer Pizza und Kaffee in einem Cafe entspannte, während Franzi auf Souvenir- Shopping- Tour ging (natürlich sehr erfolgreich!). Des Weiteren fuhren wir an den schönen Camps Bay Strand und kühlten uns in den Fluten ab! Da der Atlantische Ozean wirklich sehr kalt ist und die Welle sooo hoch, ist hier mehr als eine kleine Plantscherei leider nicht möglich. Wir freuen uns auf den Indischen Ozean, der vielleicht etwas wärmer ist! Einen Abend gingen wir noch mit einem Freund von Philipp aus und klapperten Bars ab, denen die Jung vor sieben Jahren in ihrem Austauschsemester regelmässig Besuch abstatteten. Obwohl sich seitdem vieles verändert hat in „OBZ“ (kurz für das Studentenviertel Observatory) und man(n) natürlich auch älter geworden ist in der Zeit, war es ein netter Abend. Gestern verbrachten wir den Tag noch in der Stadt und waren u.a. im hübschen Company’s Garden, einem grossen Park mitten in Kapstadt, und abends im Kultrestaurant „Mama Africa“ essen. Es gab fabelhaftes Essen, das Restaurant war liebevoll dekoriert und eine afrikanische Live Band rundete den Abend ab!

Abschiedsessen in Kapstadt im Mama Africa

Abschiedsessen in Kapstadt im Mama Africa

Den letzten Tag, also heute,  verbrachten wir damit Tembo aus der Werkstatt abzuholen, jetzt ist der Arme wieder fit für die Weiterfahrt! Neben einem  „general Check“ und einem Oelwechsel, mussten die Stossdämpfer und die Bremsscheiben erneuert werden, kein Wunder bei dem, was wir Tembo schon zugemutet haben! Leider mussten wir dafür tief in die Taschen greifen…

So sauber war Tembo wohl noch nie!

So sauber war Tembo wohl noch nie!

Nachmittags waren wir am Long Beach (wunderschön mit ganz türkisem Wasser!) und sind danach den Chapman’s Peak Drive gefahren, eine wunderschöne Panoramastrasse am Ozean entlang! Im Örtchen Hout Bay stiegen wir aus, da uns hier ein grosser Markt  empfohlen wurde! Der beliebte Markt findet immer freitags in einer grossen Halle statt und hat neben vielen tollen Leckereien, ein riesiges Angebot an Souvenirs, Anziehsachen, Schmuck, Hausdekoration und Schmuck zu bieten! Für Philipp gabs zwei neue Tshirts und wir gönnten uns eine grosse Händematte, von der wir schon lange träumen!

Traumhaft und einsam

Traumhaft und einsam

Am Chapman's Peak Drive entlang

Am Chapman’s Peak Drive entlang

Morgen fahren wir dann ans Kap der guten Hoffnung und gegen Abend nach Franschhoek weiter, wo wir zwei Nächte in dem „De Hollandsche Molen Resort“ campen werden. Für Sonntag haben wir uns schon zwei Fahrräder reserviert und wollen diverse Weingüter abklappern und Weintastings machen. Wir sind gespannt!

Die Zeit in Kapstadt war wunderschön und wir verlassen diese spannende Stadt mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir gönnten noch so viel mehr hier sehen und unternehmen, freuen uns jetzt aber auch aufs Weiterfahren und das Campen. Wir melden uns so bald wie möglich und schicken viele Sommergrüsse! Neue Kapstadtbilder haben wir hier den anderen hinzugefügt!

Lachende Gesichter am Long Beach

Lachende Gesichter am Long Beach

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In Kapstadt angekommen!

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Hallo ihr Lieben,

nun sind wir seit einer  Woche im traumhaften Kapstadt und haben noch schöne fünf Tage vor uns! Wir haben hier im Lenox Backpackers gewohnt, ziehen morgen jedoch in ein kleines Guesthouse um, da wir hier nur sehr schlecht hier schlafen konnten. Am Samstag, den 2.2., geht’s dann weiter nach Franschhoek und Stellenbosch, wo wir uns die Weingüter mal genauer anschauen wollen!

Wunderschöner Blick auf Kapstadt und den Tafelberg vom Bloubergstrand aus

Wunderschöner Blick auf Kapstadt und den Tafelberg vom Bloubergstrand aus

Die erste Woche hier war wunderbar und wir haben so viel gesehen! Philipp kannte ja Kapstadt schon, da er hier ein Auslandssemester absolviert hat und seitdem auch nochmal hier war, aber für Franzi ists der erste Besuch in dieser wunderbaren Stadt!

Am ersten Tag, Mittwoch,  haben wir uns die bekannte „Waterfront“  und die Shopping- und Partymeile „Long Street“ genauer angesehen, beides zwei wunderbare und interessante Orte, an denen es viel zu sehen gibt! Während man an der Waterfront viele Restaurants, eine Essens-Markthalle, ein Aquarium, diverse Souvenier- Shops, ein Shoppingcenter und den Hafen findet, kann man auf der Long Street wunderbar shoppen, Essen gehen und abends das Nachtleben feiern! Bisher waren wir zweimal abends hier unterwegs, jedoch immer nur bis gegen Mitternacht, da wir den Alkohol überhaupt nicht mehr gewohnt sind und die Tage danach total verkatert waren. Werden wir etwa alt?

Waterfront

Waterfront

Am darauffolgenden Tag sind wir nach einem Abstecher im Staddteil Bo Kaap, in dem es viele bunte Häuser gibt, an die UCT gefahren, die „University of Cape Town“, an der Philipp studiert hat. Das Unigelände ist wunderschön und liegt direkt am Berg, wodurch die Studenten eine tolle Aussicht auf Kapstadt haben! Danach fuhren wir noch nach „OBZ“, dem Stadtteil, in dem Philipp damals gewohnt und mit seinen Freunden viel gefeiert hat! Hierbei handelt es sich um einen eher alternativen Teil Kapstadts, der viele nette Cafês zu bieten hat.

UCT

UCT

Den Freitag verbrachten wir leider mit viel Herumrennen, da wir Anträge auf eine Visa- Verlängerung stellen mussten und alle Dokumente hierfür beschaffen mussten…Abends waren wir dann noch am Strand und anschließend mit einem Freund von Philipp etwas essen und trinken.

Den Samstagvormittag verbrachten wir verkatert im Hostel und entschlossen uns dann, den Kater zu bekämpfen und auf den Tafelberg zu gehen! So fuhren wir mit der Gondel hinauf, bewunderten die herrliche Aussicht und viele wunderschöne Blumen, und wanderten 90 Minuten wieder hinunter. Wir haben noch heute, zwei Tage danach, so schrecklichen Muskelkater in den Oberschenkeln, dass wir versuchen jedes Hinablaufen von Stufen zu vermeiden!

Aussicht vom Tafelberg aus

Aussicht vom Tafelberg aus

Aussicht vom Tafelberg aus

Aussicht vom Tafelberg aus

Gestern, am Sonntag, haben wir einen wunderschönen Tag in Kirstenbosch und in Simon’s Town verbracht! In Kirstenbosch, einem Stadtteil von Kapstadt, spazierten wir vormittags durch den wunderschönen Botanischen Garten und gingen dann auf einem riesigen „Craft & Food Market“ (Handwerk- und Essensmarkt) shoppen! Wir kauften einige Souveniers und fuhren dann weiter Richtung Simon’s Town, wo eine grosse Pinguin- Kolonie am Strand lebt, die wir bestaunen wollten! Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch nette kleine Badeorte, wie Muizenberg und Kalk Bay, die für ihre Surfstrände bekannt sind. Nach Kalk Bay kehrten wir nach den Pinguinen noch einmal zurück, assen Fish& Chips im bekannten „Kalky’s“, schlenderten durch die Strassen und tranken einen fabelhaften Hibiskus- Cranberry Mojito! In Simon’s Town bestaunten wir die niedlichen Pinguine und kühlten uns im türkisblauen Meer etwas ab!

Der tolle Botanische Garten in Kirstenbosch

Der tolle Botanische Garten in Kirstenbosch

Pinguine in Simon's Town

Pinguine in Simon’s Town

Heute, am Montag, haben wir eine Tour nach Robben Island mitgemacht. Auf einem Boot ging es 45 Minuten auf dem Meer zur Insel, auf der auch Nelson Mandela Strafgefangener war. Die ersten 45 Minuten auf der Insel wurden wir mit vielen anderen Touris in einem Bus über die Insel gekarrt, wobei uns einiges erklärt und gezeigt wurde. Dieser Teil der Tour war angenehm und interessant. Anschliessend führte uns ein ehemaliger Sträfling von Robben Island durch einige Zellblöcke, leider hatte dieser einen so starken Akzent, dass wir nur ein Drittel von dem verstanden, was er uns sagen wollte. Zudem tümmelten sich Hunderte von Touriesten, die verschiedenen Touren angehörten, in den Zellblöcken so sehr, dass dieser Teil der Tour ziemlich anstrengend war und wir nur einen kurzen Blick in Mandelas Zelle werfen konnten.

Den heutigen Nachmittag verbrachten wir mit dem Suchen eines neuen Zimmers in Kapstadt, was sich als sehr schwierig entpuppte, da hier zurzeit Hochsaison ist und alles ausgebucht ist! Zum Glück haben wir nun jedoch ein nettes Guesthouse gefunden und werden dort bis Samstag nächtigen. Die Tage haben wir noch vor ans Kap der guten Hoffnung zu fahren, am Hout Bay Strand schwimmen zu gehen und auf diversen Märkten vorbei zu gucken!

Wir freuen uns sehr dass ihr so fleissig unsere Reise mitverfolgt und hier könnt ihr erste Bilder von Kapstadt finden!

Cederberge

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Hallo,

hier melden wir uns nun aus dem wunderbaren Südafrika, denn seit gestern sind wir in Kapstadt! Doch bevor es zu Kapstadtg einen ausführlichen Bericht und Fotos gibt, folgt hier ein Eintrag über die wunderschönen Cederberge!

Franzi schreibt am Blog im Algeria Camp, Cederberge

Franzi schreibt am Blog im Algeria Camp, Cederberge

Am 17.1. haben wir die Grenze überquert und somit Namibia verlassen. Kurz hinter der Grenze übernachteten wir auf einem Caravan- Park in dem Ort Springbok und am nächsten Tag ging es weiter für uns in die Cederberge! Der Unterschied zu Namibia ist gewaltig: hier ist es grün und saftig, andauernd treffen wir beim Autofahren auf andere Autos (in Namibia sind wir manchmal hunderte von Km gefahren ohne eine Menschenseele zu treffen!), es ist nicht mehr so ruhig und die endlose faszinierende Weite nimmt auch ab. Zudem gibt es viele Orte und kleine Stärte, Menschen tummeln sich in den kleinen Ortschaften, die Luft ist trotz Wärme frisch und- sehr auffallend- es wird nicht mehr überall Deutsch gesprochen! Wir sehen weniger Tiere und die Sicheritsvorkehrerungen, wie Stacheldraht und hohe Zäune vor den Häusern, nehmen zu. Wir merken schon deutlich dass wir in Südafrika sind und auch wenn uns Namibia begeisterte, sind wir nun gespannt auf die nächsten 6-8 Wochen, die wir auf jeden Fall hier im Land verbringen werden.

Nun waren wir zwei Tage in den schönen Cederbergen und haben zwei Wanderungen gemacht. Da wir ja die meiste Zeit im Auto verbringen, fehlt uns die Bewegung doch ziemlich und wir haben das Wandern sehr genossen. Bei den Cederbergen handelt es sich um ein 83000ha grosses Wildnisgebiet, 200km nördlich von Kapstadt entfernt. Neben der Bergekette, gibt es hier tolle Steinformationen, Wasserfälle und Felzeichnungen der San. Vor allem faszinierten uns die Zedern, die nur in einer Höhenlage von 1000m und 1500m wachsen-so hohe schlanke Bäume haben wir bisher noch nie gesehen! Auch das Algeria- Camp, in dem wir zwei Nächste schliefen, war wunderschön gelegen. Es gab viele Schattenplätze und wir konnten im Fluss schwimmen!

IMGP6649Wie auch viele andere Campinglätze hier im südlichen Afrika, hat auch dieser mit „baboons“ (Pavianen) zu kämpfen und auch unser Platz, vor allem die Müllbeutel, wurden von den Tieren durchforstet! Ein Pavian ist sogar ins Auto eingedrungen, hat sich eine kleine Chips-Tüte stibitzt und ist wieder geflohen! Leider waren wir gerade etwas vom Camping entfernt, so dass wir das Spektakel nur aus grosser Entfernung wahrnehmen konnten und es für Fotos schon zu spät war, als wir Tembo erreichten!

Paviane hinterliessen nur Essensreste und durchwühlte Mülltüten

Paviane hinterliessen nur Essensreste und durchwühlte Mülltüten

Das Ziel unserer ersten Wanderung war ein wunderschöner Wasserfall, an dem wir pausierten und uns abkühlten!Die zweite Wanderung führte uns hoch hinauf zum „Wolfberg Arch“, eine Art Torbogen aus Felsen geformt. Puh, die Hitze stand und es ging nur bergauf! Zudem stach die Sonne so auf uns ein, dass wir völlig erschöpft waren, als wir endlich oben ankamen! Aber die Bewegung tat gut und wir hatten eine wunderbare Aussicht über die Cederberge vom „Wolfberg Arch“ aus.

Fotos gibt es hier zu sehen!

Wie aus dem Reisekatalog!

Wie aus dem Reisekatalog!

Fish River Canyon

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Liebe Leute,

da wir uns mittlerweile in Südafrika befinden, ist dies der letzte Eintrag  über einen sehr interessanten Ort in Namibia: den im Süden gelegenen Fish River Canyon! Der Canyon umfasst eine Länge von 160km, eine Breite von 27km und eine Tiefe von 550m, kurz gesagt, er ist wahnsinnig gross und wirklich beeindruckend! Es gibt eine geführte 5-Tages- Wanderung, die jedoch- aufgrund der Hitze ab Oktober- nur von Mai bis September angeboten und gewandert werden darf. Zurzeit wird diese Tour also nicht angeboten und auch sonst darf man nur zu den Aussichtsplattformen, jegliches Herumlaufen war verboten. Und dies mit Recht- es war sooo heiss! Abends um kurz nach sechs zeigte das Thermometer noch 40 Grad an, dementsprechend schlecht schliefen wird und blieben auch nur eine Nacht (im Hobas Camp). Wir fuhren zu einigen der Aussichtspunkte und genossen die wunderbare Aussicht auf den riesigen und tiefen Fish River Canyon, durch den sich der Fluss schlängelte.

Aussicht auf den Fish River Canyon
Aussicht auf den Fish River Canyon

An einem der Aussichtspunkte (im absoluten Nichts) hörten wir auf einmal Motorengeräusch und erkannten schnell das Auto wieder, das sich uns näherte: Unser Schweizer Bekannten Wielli und Beat! Hocherfreut waren wir ¨über dieses Wiedersehen und fielen uns in die Arme- was für eine Überraschung! Zwei Tage zuvor hatten wir uns noch am Diaz Point (bei Lüderitz) voneinander verabschiedet und schon sahen wir uns wieder! Gemeinsam fuhren wir zu unserem Camp, tranken ein gemeinsames Bier und verabredeten uns für einen Kaffee am nächsten Morgen bei ihnen im Road House. Den Abend verbrachten wir dann auf dem schön schattigen Hobas Campingplatz und genossen am nächsten Morgen ein gemeinsames Frühstück mit unseren neugewonnenen Freunden. Franzi und Wielli kauften noch ein paar Souveniers und dann hiess es zum 3. Mal Abschiednehmen.

Souveniershoppen im Road House
Souveniershoppen im Road House

Für die beiden geht es in einer Woche zurück in die Schweiz, für uns ging es ersteinmal weiter in den südlichen Teil des Fish River Canyons, nach Ai- Ais. Ai- Ais ist bekannt für eine heissen Quellen, mit denen vor allem Rheuma und „nervöse Stimmungen“ behandelt werden. Obwohl wir uns für kerngesund halten, waren wir doch neugierig und fuhren zum Schwimmen dorthin. Es gab ein Innen- und ein grosses Aussenbecken, wobei uns letzteres aufgrund der Lage natürlich viel besser gefiel! Beim Baden mussten wir hier nur aufpassen, dass unsere Anziehsachen und die Kamera (unsere grössere Sorge!) nicht in die „Hände“ der herumlaufenden freche Pavianen („baboons“) gelang.

Ai- Ais im Fish River Canyon
Ai- Ais im Fish River Canyon

Nach ein bisschen „Geplantsche“ und einem Eis traten wir die Weiterfahrt an, denn wir wollten noch heute die südafrikanische Grenze überqueren! Auch wenn der Ausflug in den Fish River Canyon nur kurz war, rundetet er unsere Zeit in Namibia doch gebürtig ab und bestätigte erneut, dass Namibias Landschaft wunderschön und vielseitig ist! Wie es für uns weiterging könnt ihr im nächsten Beitrag, „Cederberge“ lesen. Fotos zum Fish River Canyon findet ihr hier!

Wir beide am Fish River Canyon
Wir beide am Fish River Canyon

Von Windhoek über Lüderitz nach Klein Aus

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Hallo ihr Lieben, hier sind wir mal wieder und melden uns von Klein Aus, einem süssen Campingplatz ca. 120km östlich vn Lüderitz! Vor einer Woche sind wir von Windhoek nach Sossusvlei gefahren, wo wir zwei Nächte im Camp in Sesriem nächtigen wollten, das einzige Camp, das sich schon im Nationalpark befindet. Auf dem Weg nach Sesriem hielten wir in Solitaire an, einem kleinen Ort, der bekannt ist für Apfelkuchen! Also fuhren wir dort hin und fanden mitten in der Wüste eine Tankstelle, sechs Autowracks, eine Lodge und eine Bäckerei, die zwar keinen Apfelkuchen, dafür u.a. leckeren Blaubeerkuchen, Kaffee und Schweineohren (also das Gebäck!) verkauften! Wir pausierten also dort und unterhielten uns mit einem deutschen Rentnerehepaar, das schon seit 2011 mit ihrem riesigen Truck in Afrika unterwegs ist (na liebe Eltern, wie wär’s?)!

Autowracks in Solitaire

Autowracks in Solitaire

Nach der kleinen Stärkung fuhren wir weiter bis nach Sesriem, wo wir am frühen Abend ankamen und noch ein Stück die Elim- Düne hochkletterten und von ihr, ganz romantisch,  den Sonnenuntergang zu beobachten! Am nächsten Morgen klingelte der Wecker früh um 4:30, denn um 5:20h öffneten sich die Campinplatztore nach Sossusvlei, wo die wunderschönen roten Sanddünen auf uns warteten! Wir waren wirklich begeistert von der Landschaft des Sossusvlei, vor allem morgens bot die weite Dünenlandschaft einen beeindruckenden Anblick! Wir bestiegen auch zwei Dünen (ganz schön anstrengend!), wanderten durchs Dead Vlei (ein Tal in den Dünen, in dem abgestorbene Bäume stehen, die einen tollen Anblick vor den roten Dünen bieten) und picknickten vor der bekannten Düne 45.  Den Nachmittag verbrachten wir am Pool im Camp, denn es war sehr heiss und abends grillten wir schön Bouletten!

Am folgenden Tag wollten wir abfahren und entschieden uns auf der Fahrt nach Lüderitz einen Zwischenstopp auf der Ranch Koiimas einzulegen und dort zu campen. Die Autofahrt war lang, doch wunderschön. Wir besuchten noch das bekannte Duiseb Schloss, das einen surrealen Anblick bot mitten im Nichts und assen dort sehr leckeren Apfelkuchen und genossen guten Kaffee! Vor allem beeindruckte uns jedoch die D707- Schotterpiste auf dem Weg nach Koiimas. Denn auf dieser Fahrt fanden wir eine malerische Landschaft, die von den roten Sanddünen auf der einen Seite, aber auch schroffen Berglandschaften und einer einmaligen Weite geprägt war! Viele Oryxe und Vogelstrausse liefen uns hier über den Weg, die einen netten Farbkontrast zu der rot-helben Landschaft boten! Die Ranch Koiimas und der dzaugehörige Campingplatz waren ein wunderbares Erlebnis, deshalb blieben wir auch gleich zwei Nächte und können diesen Ort, auch wenn er sehr abgelegen ist, nur sehr empfehlen! Die Natur ist sagenhaft schön und das Camp befindet sich mitten in der Steinwüste, die von Weite und Felsen geprägt ist. Auf der Ranch lebten vor allem Pferde und Vogelstrausse, so dass Franzi endlich ein bemaltes Vogelstraussei kaufen und Straussenfedern sammeln konnte! Auf der Fahrt hier hin lernten wir ein sehr nettes schweizer Paar kennen (Beat und seine Wielli, die aus Costa Rica stammt), mit denen wir uns einen Campingplatz teilten. Wir verstanden uns sehr gut, kochten gemeinsam und unternahmen eine nette Wanderung um Koiimas herum.

Am 12.1. verabschiedeten wir uns dann voneinander und fuhren weiter nach Lüderitz. Da es direkt in Lüderitz keinen Campingplatz gibt, quartierten wir uns für zwei Nächte auf dem urischen Campingplatz am Diaz Point an, kurz vor Lüderitz.  Der Platz ist direkt am Meer, es gibt hier einen Leuchtturm und ein nettes Kaffee, das super Kuchen anbietet. Die Natur um Diaz Point herum und Richtung Süden ist phänomenal, die Klippen und mondähnliche Landschaft sind einzigartig und haben uns zutiefst beeindruckt! Allerdings war es so windig, dass wir nicht im Auto schlafen konnten, sondern uns ein Boot angeboten wurde! Sehr romantisch schliefen wir also im Bau eines süssen kleinen Schiffes, währen der Wind draussen tobte und die Wellen gegen die Felsen schlugen! Von hier aus unternahmen wir einen Ausflug zur Kolmanskuppe, der früher grössten Diamantenstadt, die mittlerweile von der Wüste verschlungen wird, wie ihr auf den Fotos sehen könnt! Hier trafen wir wieder Wielli und Beat, mit denen wir den Vormittag auf Kolmanskop verbrachten und nachmittags gemeinsam durch die einmalige Landschaft an der Küste entlang fuhren! Hier treffen Steinwüste und Ozean aufeinander, was einen wundervollen Anblick und viele Fotomotive bot! Abends mussten wir uns mal wieder voneinander verabschieden, aber vielleicht sehen wir uns ja schneller als gedacht wieder und spätestens in der Schweiz! Die „Stadt“ Lüderitz an sich bietet nicht viel, es gibt eine ganz schöne Waterfront, ein paar hübsche bunte Häuser, aber ansonsten kaum etwas. Dennoch lohnt sich ein Ausflug in diese Gegend, allein schon wegen der Landschaft um Lüderitz herum.

Jetzt sind wir auf einem hübschen Campingplatz in Klein- Aus und werden morgen weiter nach Osten über Keetmanshoop zum Köcherbaumwald und „Giant’s Playground“ fahren, wo wir wohl tolle Steinformationen vorfinden werden. Wir wollen dort wohl 1-2 Tage bleiben und dann Richtung Süden zum Fish River Canyon fahren, unser letztes grosses Ziel in Namibia, bevor es nach Südafrika geht. Ihr seht also, es geht uns und Tembo immer noch prächtig und wir nehmen alles mit, was uns über den Weg läuft! Wir denken an euch und schicken euch warme Sonnenstrahlen aus Namibia!!! Hier geht es zu den drei Fotoalben von Solitaire/ Sossusvlei, Schloss Duiseb/ Koiimas, und Lüderitz/Kolmanskop/ Diaz Point/ Klein Aus. Viel Spass!

Eselattacke bei Harnas

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Hallo ihr Lieben,

viele sonnige Grüsse aus Namibia schicken wir euch! Wir haben die Regentage in Botswana also doch irgendwie überstanden, leider empfing uns auch nach der Grenze noch viel Regen- auf namibischer Seite! Von Maun aus fuhren wir bis nach Ghanzi, wo wir eine Nacht schliefen und am nächsten Tag weiter nach Harnas, einem riesigen und bekannten Wildlife Reservat, das wohl vor allem durch die ZDF Dokumentation in Deutschland berühmt geworden ist und seitdem viele deutsche Voluntäre anzieht. Harnas kümmert sich vor allem um verletzte Tiere oder zieht Tierwaisen gross, einige der Tiere, wie die Löwen z.B., werden z.T. auch wieder ausgewildert. Wir blieben zwei Nächte dort auf dem wunderbaren Campingplatz, den wir uns mit Eseln, zwei Kudus und vier Vogelstraussen teilten! Vor allem die Esel bereiteten uns viel Spass, denn sie liefen immer um uns herum, steckten ihre Nase überall hinein und versuchten unseren Campingplatz auseinanderzubauen.

Geparden auf Harnas

Geparden auf Harnas

Neben unserem Campingplatz lag auch gleich das riesige Paviangehege, sodass wir auch hier viel zu lachen hatten! Wir haben dann Sonntagvormittag eine dreistündige Safaritour über das riesige Harnasgelände mitgemacht und waren somit dabei, als Strausse, Löwen, Leoparden, Geparden, Wildhunde (sehr selten und stark vorm Aussterben bedroht!) gefüttert wurden! Die Voluntäre, die dabei waren, machten keinen glücklichen Eindruckt, als sie abgehackte Eselsköpfe an die Löwen und Eselsdärme an die Wildhunde verfüttern mussten…

Philipp mit Pavianen und Eseln!

Philipp mit Pavianen und Eseln!

Franzi erfreut sich an den Eseln!

Franzi erfreut sich an den Eseln!

Eselattacke

Eselattacke

Philipp mit Misses Vogelstrauss

Philipp mit Misses Vogelstrauss

Gestern (6.1.) sind wir in Windhoek angekommen und in dem schicken Thule Hotel gelandet- und das gratis!!! Witzigerweise haben wir vor ca. einem Monat in Walvis Bay auf der Sandwich Harbour Tour den Wolfgang kennen gelernt, der uns damals seine Visitenkarte in die Hand drückte mit den Worten, wir sollten doch mal in seinem Hotel vorbeischauen, wenn wir nochmal nach Windhoek kommen! Nun, hier sind wir, im superschönen Thule Hotel (wir haben sogar ZDF, RTL und Sat1 und eine grosse Badewanne!), auf einem Hügel in Windhoek, von dem aus wir eine wunderschöne Aussicht über die Stadt haben und das für umsonst! Wolfgang hat uns für die ganze Woche eingeladen, wir werden jedoch „nur“ 2 oder 3 Nächte hier bleiben.

Das links im Bild ist der grosszügige Wolfgang ;)

Das links im Bild ist der grosszügige Wolfgang 😉

Abends auf der Terrasse des Thule Hotels

Abends auf der Terrasse des Thule Hotels

Die neue Kardanwelle, wegen der wir in erster Linie wieder in Windhoek gelandet sind, haben wir auch schon besorgt und können diese nun heute am Auto anbringen. Gestern Abend haben wir dann lecker Schnitzel und Cordon Bleau gegessen und anschliessend hat Franzi in der Badewanne und Philipp beim Skispringen (dank ZDF!) den Tag ausklingen lassen. Der gestrige Tag brachte neben diesen glücklichen Momenten jedoch auch einen grossen Schreckmoment mit sich: Nachmittags sind wir in die Windhoeker „Innenstadt“ gefahren, um in einem Outdoorladen für Philipp einen neuen Campingstuhl und einen Wasserkocher zu besorgen. Tembo liessen wir auf dem Parkplatz vorm Outdoorladen stehen und gingen nach den Einkäufen in die gegenüberliegende Shopping Mall, um einen Burger zu essen (wir hatten soooo Heisshunger auf Burger!!!).

Burger bei Wimpy's

Burger bei Wimpy’s

Satt und glücklich verliessen wir die Mall und näherten uns dem Parkplatz, um erschrocken feststellen zu müssen, dass sich hohe Tore vor diesem aufgetan hatten- er wurde um 17h geschlossen!!! So stand unser Tembo mitten in Windhoek die ganze Nacht alleine auf einem unbewachten Parkplatz. Zum Glück hatten wir alle Wertsachen beim Beziehen unseres Hotelzimmers schon aus dem Hotel geholt, sodass eigentlich nichts zu holen ist. Naja, so ist das, wenn man einmal nicht mitdenkt. Wir versuchten uns damit zu trösten, dass es noch schlimmer hätte kommen können… Zum Glück fand wir ihn heute Morgen unversehrt dort vor, puh!

Heute erledigen wir einiges noch hier in Windhoek und abends wollen wir ins tolle „Joey`s Beer House“ gehen (wo man auf hölzernen Klodeckeln sitzt!). Voraussichtlich morgen, also am 8.1., werden wir weiter in den Süden Namibias fahren, um in nächster Zeit Sossusvlei, Lüderitz, Kolmannskop und eventuell den Fish River Canyon besuchen. Jedenfalls geniessen wir die angenehme Wärme und die Sonne und freuen uns auf die nächsten Wochen und Kapstadt, wo wir wohl in 2-3 Wochen sein werden.

Bis bald ihr Lieben, hier findet ihr die Harnas Fotos und hier noch weitere Windhoek Bilder (die letzten im Album)!

Elefanten im Chobe Nationalpark und Regenzeit im Okavango Delta

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Hallo liebe Leute,

hier sind wir wieder und können uns nach einer längeren Pause endlich mal wieder bei euch melden! Leider hatten wir die letzte Woche weder Internet, noch Handynetz. Nun sind wir im schön grünen Botswana und hatten wundervolle und sehr interessante Tage im Chobe Nationalpark und Moremi Nationalpark im Okavango Delta!

Bevor wir jedoch in den Chobe Park „eintauchen“ konnten, mussten wir in Kasane erst einmal jemanden finden, der Tembo repariert, denn die Kardanwelle war kaputt, was sich durch ein lautes Rattern beim Fahren bemerkbar machte! Diese Mission war leider schwer zu erfüllen, da alle Werkstätten in Kasane, aufgrund der Weihnachtsfeiertage, geschlossen hatten! Zum Glück hatte ein Geschäft offen, in welchem uns dann die Telefonnummer eines gewissen Aaron gegeben wurde, der uns eventuell weiter helfen könnte. Aaron schaute sich die Kardanwelle an und konnte sie letztendlich und nach vielen Stunden wirklich reparieren, zumindest sah es zuerst so aus… Während er und Philipp damit beschäftigt waren, die reparierte Kardanwelle wieder am Auto anzubringen, wurde Franzi von fünf netten Damen, die alle unter einem Baum neben der Werkstatt lagen, zu ihnen gerufen. Die Frauen waren sehr amüsant, meinten jedoch, Franzi solle sich traditionell kleiden, jetzt wo sie in Botswana und auf dem Gelände eines Pfarrers sei! Also schnell ein Tuch um die Hüften gewickelt, ein paar Fotos geschossen und alle waren glücklich! Nach kurzer Zeit kamen auch die kleinen Söhne der Frauen, die alle Schwestern und Schwägerinnen waren, hinzu und waren begeistert von Seifenblasen und Keksen, die Franzi aus dem Auto zauberte.  Auch wenn uns durch die Reparatur der Kardanwelle ein wertvoller Tag verloren ging, den wir eigentlich schon im Chobe verbringen wollten, war es doch ein ereignisreicher und irgendwie witziger Tag.

Tembo in Reperatur bei Aaron

Tembo in Reperatur bei Aaron

Franzi und die afrikanischen Frauen

Franzi und die afrikanischen Frauen

Der im Norden Botswanas gelegene Chobe Nationalpark ist bekannt für seine grosse Anzahl an Elefantenherden und wirklich, was wir hier an Elefanten gesehen haben, ist der absolute Wahnsinn!!! In den Camps, auf den Wegen, an den Flüssen, einfach überall! Franzi war in ihrem Element (Lieblingstier: Elefant!) und ist nun fest davon überzeugt, in ihrem früheren Leben eine Elefantendame gewesen zu sein! Aber auch Philipp war angetan von den Tieren, auch wenn sie uns nicht nur einmal einen gehörigen Schrecken einjagten, z.B. als sie plötzlich aus dem Gebüsch auf die Strasse rannten oder sich neben uns gross aufplusterten und laut schnaubten!

Elefanten versperren den Weg im Chobe NP

Elefanten versperren den Weg im Chobe NP

Da in Botswana im Moment Regenzeit ist, ist die Landschaft wunderschön grün und viele kleine Blümchen blühen. Auch der Chobe ist wunderschön und er besteht sowohl aus weiten Hochebenen als auch aus grünem Buschland und bewaldeten Hügeln. Wir sahen neben den hunderten von Elefanten auch viele Giraffen und Zebras, Böcke, Gnus, wunderschöne und riesige Vögel (sogar Störche!) Wasserbüffel (sehen seeeeehr gefährlich und grummelig aus und sind sie auch!), Schildkröten, viele Löwendamen und sogar zwei Leoparden, die sehr scheu und selten zu beobachten sind! Auf unseren Campingplatz im tollen und sehr urischem Savuti Camp, besuchte uns sogar ein Elefant und viele niedliche Erdhörnchen und Mangusten waren Dauergäste! Wir sind beide sehr begeistert vom Chobe Nationalpark und können ihn, auch in der Regenzeit, nur jedem empfehlen!

Leopard im Baum!

Leopard im Baum!

Am 29.12. fuhren wir dann von Savuti bis an den Khwai River, denn unsere nächste Station war schon gebucht: Der Moremi Nationalpark im Okavango Delta! Wir brauchten ziemlich lange für die Strecke, denn andauernd standen Elefanten auf den Strassen und an den riesigen Bullen wollten wir nicht immer vorbeifahren und dann hiess es warten warten warten… Im Vorhinein wurden wir schon vor der Regenzeit im Okavango Delta, den unpassierbaren Strassen und vielen Schlamm- und Wasserlöchern gewarnt- Wir wollten natürlich dennoch dorthin! Eine Nacht blieben wir am Khwai River und fuhren am nächsten Morgen weiter zum Third Bridge Camp. Die Natur im Okavango Delta ist auch wunderschön, sehr grün und alles blüht. Nur leider regnete es wirklich sehr sehr viel, auf den Wegen konnten wir in der Regel nie schneller als 20 km/h fahren. Trotz Regenzeit, haben wir dennoch viele Tiere gesehen, endlich auch mal einige Nilpferde! So rannte z.B. ein Muttertier mit ihrem Baby direkt vor unserem Auto aus dem Wald heraus und beide dampften im Sumpf ab!  Endlich haben wir auch, neben einer hübschen Löwendame, einen männlichen Löwen gesehen, der wirklich anmutig und königlich aussah! Im Moremi haben wir eine zweistündige Motorbootfahrt durchs Okavango Delta mitgemacht, leider regnete es jedoch so sehr, dass die Tour nur so mittelmässig zu geniessen war… Am Silvesterabend haben wir mit unseren „Campingnachbarn“, lustigerweise zwei Schweizer, Wunderkerzen und ein Tischfeuerwerk gezündet und schön Sekt, Wein und Bier am Lagerfeuer geschlürft. Leider sind wir diese Mengen an Alkohol wohl nicht mehr gewohnt, jedenfalls war uns den ganzen Neujahrstag über richtig schlecht und wir fühlten uns, als hätten wir die ganze Nacht durchgemacht, dabei waren wir sicherlich schon vor Mitternacht im Bett…

Nilpferdmama mit Baby im Okavango Delta

Nilpferdmama mit Baby im Okavango Delta

Moremi NP im Okavango Delta

Moremi NP im Okavango Delta

Leider streikte Tembo wieder einmal schon auf der Fahrt in den Moremi und wir vermuten, dass es immer noch die Kardanwelle ist, die von Aaron wohl doch nicht so ganz gut repariert wurde… Wir sind jetzt in Maun und hatten eigentlich gehofft, Tembo in einer ordentlichen Werkstatt abgeben zu können. Leider kommen uns die Feierlichkeiten mal wieder dazwischen und alle Geschäfte und Werkstätten öffnen erst am 6.1. wieder (heute ist der 2.1.!). Ziemlich nervig also, denn so können wir nicht in die Kalahari fahren wie geplant. Wir müssen uns noch entscheiden, ob wir bis zum 6.1. hier in Maun verweilen, oder auf die Kalahari verzichten und nach Windhoek fahren, um das Auto dort reparieren zu lassen und dann weiter den Süden von Namibia abklappern. Hier in Maun haben wir uns jedenfalls für zwei Tage in einem Hotel eingebucht, denn wir müssen uns mal vom Regen erholen. Das Auto ist nass und müffelt und so unsere ganze Kleidung, die wir hier im Hotel wenigstens mal ordentlich waschen und auch trocknen lassen können. Gesternabend haben wir hier sogar im Restaurant gegessen und wir haben Pizza, Salat und Knoblauchbrot so schnell verschlungen, als hätten wir seit Jahren nichts mehr gegessen!:) Schlafen konnten wir im Hotelbett erstaunlicherweise nicht annähernd so gut wie in Tembo, geniessen eine kleine Auszweit hier auf dem Hotelgelände mit Internet und Pool (leider regnet und regnet es auch hier!) dennoch mal!

Also ihr Lieben, wir hoffen es geht euch auch gut und wünschen euch nochmal ein wundervolles, aufregendes Jahr 2014!!! Fotos vom Chobe gibt es hier und vom Okavango Delta hier!

Wir im Chobe NP

Wir im Chobe NP