Archiv für den Monat November 2013

Catamaran Tour, Walvis Bay

Standard

Da wir heute schon wieder so etwas Tolles erlebt haben, folgt nach gestern schon wieder ein neuer Beitrag!:)

Heute haben wir eine 4-stündige Katamarantour über Laramon Tours mitgemacht und sie war gigantisch! Da so viele Touris heute Morgen am Hafen standen, wurde die Truppe unterteilt in „Deutsch-Sprechende“ und „Afrikaans/Englisch- Sprechende“. Wir hatten also die Ehre mit ca. 18 anderen Deutschen die Katamarantour zu machen! Trotz Bedenkens war es dann doch witzig und wir haben die Tour sehr genossen! Wir haben viele Seelöwen gesehen und gestreichelt (manche kamen sogar an Bord), uns von tausenden von Pelikanen beeindrucken lassen und das Highlight waren die Delfine, die wir in freier Wildbahn beobachten konnten!!! Das war wirklich Wahnsinn! Zur Stärkung der Touristen gab es zwischendurch Sekt , Austern (die wir das 1. Mal in unserem Leben gegessen haben!) und anderes leckeres Fingerfood- natürlich im Preis inbegriffen (worüber sich vor allem die deutschen Rentner lautstärkt erfreut haben!).

Ein toller Tag also, bei dem auch viele tolle Fotos entstanden sind! 🙂

Seelöwen tummeln sich vor dem Leuchtturm

Seelöwen tummeln sich vor dem Leuchtturm

Werbeanzeigen

Flamingos in WALVIS BAY

Standard

Hallöchen,

sonnige Grüsse aus WALVIS BAY schicken wir euch!  Wir sind hier gestern nach 6-stündiger Busfahrt von Wondhoek aus in unserem Bed& Breakfast Hotel angekommen, dass einer älteren Dame names „Lulu“ gehört. Diese teilte uns heute Morgen erst einmal rauchend mit, dass das Rauchen das Einzige sei, das sie noch am Leben hält! („Smoking ist he only things, that keeps mea live!“). Wir sind die Einzigen hier im Hotel, naja viele Touristen zieht es hier wohl auch nicht hin…

Der kleine Ort (zweitgrösste Stadt Namibias nach Windhoek )  liegt direkt am Meer und hat einen grossen Hafen, an dem wir –hoffentlich- am 1.12.- unseren Tembo abholen können! Den Containerhafen haben wir heute schon gesehen und hoffen, dass unser Container nicht so verstaubt und demoliert hier ankommt!

Das Meer ist wunderbar und heute Morgen hatten wir schon ein tolles Erlebnis: FLAMINGOS! Eine ganze Horde posierte auf einer kleinen Sandbank direkt an der Lagune und wir konnten die weiss-pinken Tiere aus ganzer Nähe beobachten und fotografieren!

Nachmittags waren wir dann in der „Innenstadt“, die leider nur aus Supermärkten, einer Post und diversen Schönheitssalons besteht! Die Afrikanerinnen, zumindest die die es sich leisten können, scheinen viel Zeit in den Haar- und Schminksalons zu verbringen! Den Tag haben wir dann am Meer bei einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen und nun freuen wir uns auf morgen, denn wir haben eine „Catamaran-Tour“ gebucht!

Image

– Windhoek –

Standard

Hallöchen aus dem sommerlichen Windhoek!!!

Nun sind wir schon seit drei Tagen hier im nabischen Windhoek! Der Flug von Johannesburg (nur 1:50Std) war super, jedoch waren wir leicht verwundert als wir im „Nichts“ landeten. Ein mini Flughafen, erstaunlich dass der sich „International Airport“ nennen darf, war umringt von Wüste und einer Bergkette. Die Luft und die Hitze waren sofort eine andere als in Südafrika und auch generell ist hier alles ganz anders  als in Johannesburg (zumindest in Windhoek, weiter sind wir ja noch nicht gekommen). Die Strassen sind hier viel sauberer, und das Gefühl, wenn wir durch die Strassen laufen, ist viel entspannter. So steht hier nicht an jeder Strassenecke Security und wir wurden auch von noch keinem Kind oder Erwachsenen nach Geld gefragt.  Die Menschen, egal welcher Hautfarbe und Nationalität sie angehören, gehen hier viel selbstverständlicher miteinander um, so müssen wir nicht jeden „Schwarzen“ künstlich und freundlich grüssen, um ihm zu zeigen dass wir ihn respektieren und tolerieren (und andersherum auch nicht), wie es in Johannesburg und vor allem Soweto der Fall war. Aber dies ist auch erst ein erster Eindruck von Windhoek, an anderen Orten kann es natürlich auch schon wieder ganz anders aussehen… wir werden berichten!:)

Gesternabend waren wir im tollen „Joe’s Beer House“ mit einer Bekannten von Philipp (die er noch aus seinem Studiensemester aus Kapstadt kennt) Bier trinken und Philipp und ich haben uns ein herrliches Abendessen gegönnt: Fleisch vom Zebra, Antilope und Krokodil, mhhhh, das war fantastisch! Heute Abend geht die Schlemmerei weitern, denn Jacqueline hat uns zu sich eingeladen zum „Namibian braai“ (Nambisches Grillen). Wir sind gespannt und freuen uns! Heute Nachmittag schauen wir uns mal ein bisschen das Städtchen hier an und morgen lassen wir mal auf uns zu kommen. Am Montagmittag geht dann unsere Reise weiter nach Walvis Bay, wo am 30.11. hoffentlich unser Tembo ankommt! Wir freuen uns riesig auf die kommenden Wochen in Namibia, das Land und die Leute gefallen und schon jetzt, obwohl wir erst einen ersten, minimalen Eindruck bekommen habenJ

Wir hoffen es geht euch gut, bis bald!

Bild

– Soweto –

Standard

Gerade sitzen wir im Palmen- Garten unseres Hostels „Lebo’s“ in Soweto (Palmen gibt es nur im Hostel, sonst hier nirgend!) und lassen uns sie Sonne auf die – langsam bräunenden- Körper scheinen 🙂  Soweto, was für „South- Western Townships“ steht, ist das grösste Township Afrikas und bestand ursprünglich aus ganz vielen kleinen. Diese wurden 1904 für die Schwarzen erbaut, um sie aus den Stadtzentren auszusiedeln. Heute leben zwischen 2,5 und 5 Millionen Menschen in Soweto.

Vom Hostel aus konnten wir mit einer Einheimischen eine Fahrradtour durch Soweto unternehmen, was wirklich beeindruckend war! Drei Stunden sind wir in einer Gruppe von sieben Leuten durch die Strassen gezogen und sie hat uns „ihr“ Soweto gezeigt. Wir waren auch auf einem Markt und haben in einer traditionellen Shebeen typisches Bier getrunken und Rinderzunge und – Kiefer probiert (klingt ekliger als es war!). An sich ist das facettenreiche Soweto so, wie man sich Townships vorstellt bzw. sie aus dem Fernsehen kennt, allerdings gab es auch neben Lehmblechhütten, Strassen voller kleiner Häuschen die sogar so etwas wie Vorgärten hatten! Die Menschen dort haben uns alle freundlich gegrüsst und wollten ständig dass wir sie fotografierten („Shoot me, shoot me!“). Dennoch sollte  man als Weisser immer noch nicht alleine durch Soweto laufen, bzws. dabei sehr aufmerksam und vorsichtig sein, vor allem wenn es dunkel wird.

Auch Nelson Mandela hat hier einige Zeit gelebt und wir konnten uns sein Haus ansehen! Seiner zweiten Frau gehört noch immer das „Mandela Family Restaurant“, leider haben wir sie nicht persönlich gesehen (obwohl sie wohl da war). Neben dem Mandela-Haus war eine weitere „Sehenswürdigkeit“ das Hector- Pieterson- Memorial. 1976 protestierten viele Schüler in Soweto gegen die Einführung von Afrikaans in allen Unterrichtsfächern, da sie mit dieser Sprache nicht gross geworden waren, sie nicht sprachen und so in der Schule nicht mehr mitkamen. Die Schüler beendeten ihren Protest auch dann nicht, als die Polizei sie dazu aufforderte, sodass es zu einer Schiesserei kam, bei der Schüler und „Nichtbeteiligte“ ums Leben kamen und viele verletzt wurden. Unter anderem „Hector Pieterson“, der als eine Art Symbol für diesen Boykott steht und zu dessen Gedenken das „Memorial“ errichtet wurde. Jedes Jahr gedenken die Schüler von Soweto am 16.6. diesen Boykott und ziehen in einer Art Marsch durch die Strasse, in der sich 1976 die Tragödie ereignete.

Gestern Abend haben wir spontan im extra für die WM 2010 erbauten Stadion das Freundschaftsspiel zwischen Südafrika und Spanien angesehen und wer hätte es wartet: Die Südafrika haben es den Spaniern (die ja damals die WM gewonnen haben!) so richtig gezeigt und haben 1:0 gewonnen, jeah! Wir hatten viel Spass und besonders witzig fanden wir den BvB- Fan inmitten der südafrikanischen Fans!

Morgen geht es nun für uns weiter nach Namibia, wo wir 3-4 Tage in Windhoek verbringen und dann weiter nach Walvis Bay fahren werden. Dort kommt dann um den 27.11. herum- so genau wissen wir es leider noch nicht- unser Auto an. Aber vorher werden wir uns hoffentlich noch mal melden können!

Also lest fleissig weiter und schaut euch mal die Bilder an! Leider sind die Internetverbindungen hier so schlecht überall, dass das mit dem Hochladen der Fotos noch nicht so funktioniert, wie wir es gerne hätten..

Liebste Grüsse aus dem Sommer!

DSCN7339

~ Erste Eindrücke aus Johannesburg~

Standard

Hallo ihr Lieben,

nun ist es so weit und wir können ein erstes Lebenszeichen von afrikanischem Boden aus senden! Nach 10-stündigem Flug sind wir gestern gut in Johannesburg angekommen, wo uns gleich blauer Himmel, 25 Grad und ein netter Taxifahrer empfingen! Es ging dann erstmal zum Hotel, wo wir etwas ausruhten, bevor wir uns nachmittags auf die trubeligen Strassen von Johannesburg trauten! Wir sind dann über die bekannte und wohl grösste Hängebrücke Südafrikas, die „Mandela- Bridge“, bis ins bekannte Viertel „Newtown“ gelaufen, haben die Strassen und Menschen auf uns wirken lassen und das „Museum Afrika“  besucht. Dort gab es gerade eine deutschsprachige Ausstellung zum Thema „Musik und Media aus Deutschland“, wie passend!:)

Abends haben wir  Amaechi, eine Bekannte getroffen, die glücklicherweise ein Auto hat. Dies ist sehr praktisch  ist, da man hier bei Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf den Strassen sein soll und sie uns so auch nach Einbruch der Dunkelheit (18:30h!!!) noch sehr interessante Ecken von Johannesburg zeigen konnte und so ging der erste Tag zu Ende.Heute haben wir gut ausgeschlafen und haben voller Tatendrang den Tag in einem der wirklich wenigen Cafes hier gestartet. Von dort aus sind wir zum „Hill of Constitution“ gelaufen und haben dort eine Führung mitgemacht. Hier befindet sich das „höchte Gericht“ Südafrikas und der Bau ist wirklich beeindruckend. Früher befand sich hier auch ein grosses Gefängnis , wo u.a. Mandela und auch Ghandi einige Zeit verbrachten.  Nach dieser Führung sind wir in einen „Hop on- Hop of- Bus“ gestiegen (der einzige Ort wo wir wenigstens mal fünf andere Touris gesehen haben, ansonsten trauen die sich hier wohl nicht auf die Strassen!!!) und haben uns etwas durch Johannesburg fahren lassen. Wir waren dann auf dem „Carlton Tower“, von welchem man eine gigantische Aussicht über Johannesburg hat und im sehr interessanten Apartheit- Museum.

Nun sind wir erschöpft und gehen gleich neben unserem Hotel in eine Bar, wo wir uns ein leckeres Abendessen und ein gutes kühles afrikanische Bier genehmigen werden:) Uns geht es jedenfalls super und wir freuen uns auf jeden weiteren Tag! 🙂 Fotos kommen die Tage!

Kurzmitteilung

„…jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten…!“

Soooo, nun ist es soweit und in weniger Stunden geht unser Flug von Zürich nach Johannesburg- unglaublich! Die erste Woche werden wir in Johannesburg verbringen und von dort aus fliegen wir am 21.11. weitergehen nach Windhoek/ Namibia!

Also bis die Tage und tschüüüüüss 🙂

Bild

Und Tschüss!!!